Schmerzmanagement

Schmerz ist etwas sehr Persönliches. Jeder empfindet Ihn anders. Was dem einen höllische Schmerzen bereitet, empfindet ein anderer als lächerlich. Wer höllische Schmerzen empfindet, fühlt sich allein gelassen, zieht sich zurück. Ein Schmerzberater hilft, vermittelt, gibt Hoffnung, nicht allein zu sein.

Wie?
Nun, Schmerz ist ein Symptom. Es meldet AKUT: etwas stimmt nicht! Es muss etwas behoben werden! Akute Zahnschmerzen z.B. bedeuten = man wird zum Zahnarzt gehen müssen.

Neben dem akuten Schmerz gibt es aber auch den chronischen Schmerz. Die meisten chronischen Schmerzen nehmen in einer organischen, peripheren Verletzung ihren Anfang. Diese Schmerzen dauern aber noch lange an, nachdem die ursprüngliche Störung oder Wunde abgeheilt ist, und gehen in einen chronischen Zustand über. Bei 75% aller Patienten mit Kreuzschmerzen ist keine organische Ursache zu finden (Quelle: Fernlehrgang Pain Nurse Klinikum Nürnberg, Geschichte des Schmerzes)

Damit dies dazu nicht kommt, gilt es, den Schmerz wirksam zu bekämpfen. Die Anordnung, „Nehmen Sie, wenn Sie es gar nicht mehr aushalten können, dieses Medikament bei Bedarf ein“ können Sie bitte in „die Tonne“ werfen. Wie aber die richtige Dosis, über den Tag, finden? Ihr behandelnder Arzt benötigt Informationen. Fehlen diese, so „bewegt er  sich wie in einem Nebel“ und hat Sorge, eine zu hohe Dosis zu verordnen. Wie nun diesen „Nebel“ verschwinden lassen, Klarheit schaffen?
Nun, es gibt ein einfaches, wirksames Einschätzungsinstrument. Die visuelle Analogskala. Auf einer Skala von „0“ (absolut kein Schmerz) bis „10“ (stärkster vorstellbarer Schmerz) stellt der Betroffene den aktuell befindlichen Schmerzzustand fest. Tut man dies mehrfach (gut  4 x) auf den Tag verteilt, erhält man über die Tage eine Schmerzkurve. Die eingenommenen Medikamente inklusive Dosis gegenübergestellt, und schon kann man an der notwendigen Dosierung arbeiten. Dies geht nicht von heute auf morgen und bedeutet Teamarbeit!
Es muss also ein Tagebuch vom Betroffenen geführt werden. Dies muss ausgewertet werden und dem behandelnden Arzt vorgelegt werden. Medikamente können neben der gewünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen (z.B. Müdigkeit, Erbrechen, Obstipation)verursachen, die es zu behandeln gilt. Nur eine Zahl aufschreiben reicht also nicht.
Neben der medikamentösen Therapie gibt es noch viele andere (zusätzliche) Möglichkeiten, den Schmerz zu bekämpfen. Die nicht-pharmakologischen schmerzlindernden Techniken können in zwei Gruppen eingeteilt werden:

– Zentral wirkende (kognitive, verhaltensorientierte) Techniken wie Ablenkung, Imagination, Entspannung, Meditation, die progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen

– Peripher wirkende Techniken wie Massage, Hydro-/Thermotherapie, Elektrotherapie/Ultraschall, Schmerzphysiotherapie, Therapeutische Lokalanästhesie, Akupunktur(Quelle: Fernlehrgang Pain Nurse Klinikum Nürnberg, Nichtmedikamentöse Therapieformen)

Nicht jede Form führt bei jedem zum Ziel. Auch hier gilt, im Gespräch die Möglichkeiten auszuloten, zu begleiten.

Was es noch zu sagen/schreiben gebe........

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