WoundEL Therapie

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 12: Stand 04.12.2012

Eckart.Schuster No Comments

Die WounEl Therapie konnte nicht Kontinuierlich fortgesetzt führen. Ursache hierfür waren bakterielle Infektionen. So wurde dann umgestiegen auf Prontosan Woungel X, Aquacel Ag mit Abdeckung Mepilex. Fixation mittels Tg Schlauch der nur an der Fessel mittels Haftbinde am verrutschen gehindert wurde. Ich benutze ungern Mullbinden zur Fixation im Fußbereich. Zu oft kann es zu Nekrosenbildung im Spannberreich kommen, da ein zu großer Druck aufgebaut wurde. Dies meine Beobachtung, wenn ich zu Patienten gerufen werde, die im Fersenbereich mit nicht adh. Verbandstoffen versorgt wurden und diese Verbandstoffe mit Mullbinden fixiert wurden.

Es bildet sich Epithelgewebe

Es bildet sich Epithelgewebe

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 11:

Eckart.Schuster one comments

Mölnlycke Health Care übernimmt mit woundEL eine weitere innovative Therapielösung in der Wundversorgung.

So wurde ich angeschrieben. Gut für unseren Patienten! Die WoundEL GmbH spendiert weitere Wundauflagen!

Viel ist seit dem letzten Bild vom 10.04.2012 nicht passiert. Die Wunde wurde mit Prontosan Woundgel X, Hydrofiber und Schaum versorgt. Fixation mittels Schlauchverband, der an der Fessel mittels Haftbinde am zurückrutschen gehindert wurde. So können keine Druckstellen im Spannbereich entstehen. Vor allem bei AVK bzw. Diabetischen Fuß beobachte ich bei angelegten Fersenverbänden mittels Binde fixiert, im Spannbereich diese Nekrosen. Diese sind absolut vermeidbar! Erklärt man dies dem Personal, so ist die Einsicht schnell da, leider zu spät.

Nun, das Foto entstand am 16.08.2012. Die WoundEL Therapie wird nun seit dem 16.08202 fortgesetzt. Intervall: 2x wöchentlich Wechsel der Auflage, 2x täglich anschließen an das Gerät (aller 12 Stunden), Poolung minus.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 10:

Eckart.Schuster one comments

Hier muss ich leider berichten, dass die WoundEl Therapie aufgrund einer Infektion der umliegenden Haut nicht weiter angewandt werden konnte. Die Verbandwechsel werden nun mit Hydrofiber/Schaum versorgt.

Dieser Wundverlauf hat aber gezeigt, dass die WoundEl Therapie ein sinnvolles Instrument für die Behandlung von chron. Wunden, speziell bei Vorliegen einer AVK bzw. Diabetischen Fuß ist. Begründung: nur wenn die Therapie angewandt wurde, wurde auch eine Verbesserung beobachtet.

Wie es dem Patienten weiter ergehen wird, werde ich von Zeit zu Zeit hier berichten.

Das Foto wurde am 10.04.2012 aufgenommen

Es besteht weiterhin eine Tasche von 1,5 cm Tiefe.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 9:Die richtige Entscheidung für den Patienten!

Eckart.Schuster No Comments

Über die Krankenkasse möchte ich mich hier nicht weiter auslassen. Alle Krankenkassen erwirtschaften Überschüsse. Soviel, dass sie aufgefordert werden, an Ihre Versicherten etwas zurückzuzahlen. Es würde genügen, die Krankenkassen bezahlen die notwendigen  Behandlungen!

Denn:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Tage = 4 Verbandwechsel und man sieht deutlich die Verbesserungen der Wundsituation! Ich möchte noch einmal erinnern, andere Wundauflagen, VAC Therapie hatten keine Veränderung der Wundsituation erzielt.

Die Tasche ist 1cm tief.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 8:Es geht weiter!

Eckart.Schuster No Comments

Aber nicht, weil die Krankenkasse ein einsehen hat. Irgendwie kann man es auch Erpressung nennen. Frei dem Motto: „wenn Ihr nicht weiter macht, so eventuell das Bein ab“. Für was entscheidet sich dann der Mediziner? Für das Erhalten!

Die Krankenkasse hat Auslagen. Die Taxifahrten muss sie übernehmen und diese Kosten wahrscheinlich mehr, als die Wundauflage selbst. Ist das logisch, wirtschaftlich? NEIN, aber in Deutschland muss alles zu 100% geregelt sein. Und wenn es so mehr kostet. Nun, Regierungen kommen und gehen – halten wir uns damit also nicht zu lange auf.

Das Krankenhaus hat wie in der Mail angekündigt erst für 4 Tage einen Beutel mit 50 Maden auf die Wunde platziert und anschließend die WoundEL Therapie fortgeführt.

Bilder entstanden nach Entlassung, am 06.02.2012

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 7:Kurzmitteilung

Eckart.Schuster 3 comments

Heute erhielt ich folgende Mail:

Hallo Herr Schuster,
mein Mann hatte heute wieder einen Kontrolltermin bei Herrn Dr. L.

Herr Dr. L hat meinen Mann  ab Montag, den 23.01. stationär aufgenommen.
Es soll als Therapie Maden eingesetzt werden und danach der WoundEl-Verband.

Dr. L hatte Schwester M zur Beratung hinzugezogen. Schwester M befürwortet nach der Maden-Therapie den WoundEl Verband.

Im Entlassungsschreiben wird dann die weitere Versorgung mit WoundEl angeordnet.

lieben Gruß und einen schönen Feierabend

U………… und H…….. W.

Nun, die Madentherapie, ein Biochirurgisches Debridement durchzuführen ist sicherlich gut. Die WoundEl Therapie anschließend fortzusetzen auch und in der Klinik kein Problem.Es ist also eine gute Entscheidung von Dr. L

Die Frage bleibt: wird die Krankenkasse die ambulante WoundEl Therapie anschließend bezahlen? Also die Wundauflagen?

Über die Madentherapie werde ich gesondert berichten. Dann, wenn ich die nächste durchführe.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 6:noch kein Entscheid

Eckart.Schuster No Comments

Seit dem 07.12.2011 wird die WoundEL Therapie nun nicht angewandt. Leider! Denn diese Bilder könnten auch aus dem Dezember stammen, tun sie aber nicht. Die Bilder sind vom 11.01.2012. Wundgröße, Fibrinbeläge, alles unverändert. Da tat sich nichts. Nun kann man langsam anfangen zu Rechnen. Während der WoundEL Therapie tat sich was. Jetzt seit über einem Monat stillstand. 12 Verbände. Ich bin gespannt wie sich die Krankenkasse Betreff Widerspruch entscheidet.

Positiv: absolut kein Wundgeruch, weniger Exsudat. Verbandintervalle nun wiede auf 2x wöchentlich. Die Wunde wird weiterhin mit Hydrofiber, Schaum, Fixation mit Schlauchverband durchgeführt.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 5: Stillstand

Eckart.Schuster one comments

Am 21.12.2011 war ich wieder mit anwesend beim Verbandwechsel. 3x wöchentlich wird der Verband durch eine Diakoniestation gewechselt. Die Arbeiten werden gut durchgeführt. Daran liegt es nicht, dass es zu keiner Verbesserung der Wundsituation seit Absetzen der WoundEL Therapie gekommen ist. Die Tiefe ist weiterhin bei 4 cm.

Stillstand bedeutet aber auch, es gab keine Verschlechterung. Keine Zunahme von Fibrin bzw. gar Absterben von Granulationsgewebe.
Am 11.01.2012 ist der nächste Besuch geplant

Der Patient wurde über die Ablehnung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse nicht Informiert! Das ist nicht in Ordnung. Trotzdem wird er nun einen Widerspruch einlegen.
Unser Bundesminister hat gerade vor ein paar Tagen in unserer Tageszeitung eine große Anzeige für ganz viel Verbesserung geschaltet. Haben die Krankenkassen wohl noch nicht mitbekommen….

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 4: Entscheidet die Krankenkasse über Amputation?

Eckart.Schuster one comments

Liebe Leser,

ich würde gerne hier weiter über die Therapie berichten, aber die Entscheidung der Krankenkasse, die Verbandelektroden nicht bezahlen zu wollen steht aktuell im Fokus.

Die Fragestellung kommt nicht von ungefähr. Der Betroffene wurde über diese Maßnahme bereits einmal (August 2011) von den damals behandelnden Chirurgen aufgeklärt. Wie es üblich ist vor einer Operation.

Zur Zeit ist diese Operation nicht notwendig. Gott sei Dank! Denn die WoundEl Therapie zeigte Wirkung!

Nun sieht die Krankenkasse in den Verbandelektroden keinen Verbandstoff, sondern eine ausschließliches Therapieverfahren, welches nicht in der Anlage V Verordnungsfähigen Medizinprodukten der Arzneimittel Richtlinien aufgeführt wird und somit keine Kassenleistung wäre.

Nach § 31 SGB V haben die Versicherten unter anderem auch Anspruch auf die Versorgung mit Verbandmitteln. Eine allgemeingültige Definition des Begriffes „Verbandmittel“ gibt es derzeit nicht. Daher ist es nachvollziehbar, dass die Krankenkassen versuchen, die zur Verfügung stehenden Produkte zu klassifizieren.

In die Leistungspflicht der GKV fallen damit:

Klassische Verbandstoffe wie Binden, Kompressen, Folienverbände, saugende Wundauflagen, moderne Wundauflagen, wie Schaumverbände, Hydrogelauflagen oder Alginatkompressen und speziell präparierte Produkte, z. B. aluminium- oder silberhaltige Wundverbände oder mit wirkstofflosen Salbengrundlagen imprägnierte Verbände.

Neben Hydrogel und Hydrofiber wird zur Abdeckung der Wunde nur der Verbandstoff „Verbandelektrode“ benötigt. Diesen Verbandstoff kann man also an ein Gerät anschließen, müßte man aber nicht. Das Gerät wird nicht bezahlt von der Krankenkasse. Sicherlich stimmt es, der Preis für das Gerät ist in den Preis der Verbandelektrode eingeflossen.

Aber Verbandstoffe müssen nicht in der besagten Anlage V aufgeführt sein und die Verbandelektrode erfüllt alle Kriterien eines modernen Verbandstoffes!

Das Bild entstand am 09.12.2011. Am 07.12.2011 wurde die WoundEL Therapie abgesetzt. Am 09.12. maß ich eine Tiefe von 4 cm. Die Wunde wird aktuell mit Hydrogel, Hydrofiber und Schaum versorgt.

Der Betroffene wollte Widerspruch gegen den Entscheid einlegen. Seine Sorge Betreff Verlust eines Körperteiles ist beträchtlich gestiegen. Daher meine Frage: Entscheidet die Krankenkasse über Erhalt/Verlust eines Körperteiles? Sind 72 Euro für eine Wundauflage zu viel? Ist das der Anfang vom Ende der modernen Wundversorgung in Deutschland?!

Ich werde berichten.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 3: Verlauf nach 4 weiteren Verbandwechsel

Eckart.Schuster 2 comments

Eine Besonderheit bei der WoundEL Therapie ist, was mit dem Exsudat „passiert“. Es wandelt sich in eine gallertartige Masse um. Es kann also nichts „auslaufen“ und der Laie kann nicht von „Suppen“ sprechen, nein er müsste eher (um bei Nahrhaftem zu bleiben) von Götterspeise reden. Also, liebe Leser, sprechen wir lieber weiter vom Wundexsudat!

  

 

 

 

 

 

 

Da Wundgeruch vorhanden.  Wechsel des Hydrogels. Es wird jetzt Prontosan Gel X verwendet. Alles weitere wie gehabt.

Wundtiefe ca 5 cm.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 2: Behandlungsbeginn

Eckart.Schuster No Comments

Herr W. war wohl barfuß unterwegs. Eine „Todsünde“ für jemanden, der kein Gefühl mehr in den Füßen hat. Er bemerkte nicht die Verletzung, erst ein Podologe wies Ihn darauf hin. Da war es schon zu spät. Wie bereits im Teil 1 berichtet: neben einer sehr intensiven Antibiotikabehandlung, musste das Fersenbein amputiert werden.

Es entstand ein „Loch“ von mehr als 6,5 cm Tiefe bei einem Durchmesser von mehr als 3 cm.

Wenn das WoundEL Gerät angeschlossen wird, so bemerken die meisten Patienten ein Kribbeln an der entsprechenden Extremität. Umso höher die Milliampere (max 42), umso stärker das Kribbeln. Der Patient soll nun aber nichts aushalten und so legt er durch sein Empfinden die „Dosis“ fest. Dies kann jeden Tag verschieden sein und es spielt keine Rolle, ob man nun 42 oder beispielsweise „nur“ 24 Milliampere einstellt.

Herr W. merkt zu Beginn der Behandlung nichts. Es wurden also immer 42 Milliampere eingestellt.

Die ersten drei Verbandwechsel führe ich alle selber durch. Erst einmal sehen wie es funktioniert. Neben einer Diakoniestation werden vorab schon mal die Krankenkasse bzw. der MDK informiert. Die Mitarbeiter der Station sollen sich darauf einstellen und die Krankenkasse muss schließlich die Kosten für Material UND Behandlung übernehmen. Dies soll reibungslos geschehen. Herr W. hat dieser Vorgehensweise zugestimmt.

Nun, nachdem ich sehe, es funktioniert: Anruf bei der Diakonie, Terminvereinbarung zum gemeinsamen Verbandwechsel. Alle sind motiviert!

Nun, Anfang November berichtet Herr W., dass nun auch er (im Oberschenkel) ein leichtes Kribbeln während der Therapie verspürt.

Das Depth zeigte heute eine Tiefe von 5,5 cm an. Daß die Wunde sich gesäubert hat (nicht komplett) und gut granuliert, ist auf den Fotos eigentlich gut zu sehen.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 1: Einleitung

Eckart.Schuster 2 comments

Bisher hatte ich zwei Patienten in den letzten Jahren mit der WoundEL erfolgreich behandeln dürfen. Wo kein Leben hinkommt, da kann auch kein Leben entstehen. Was kann die WoundEl Therapie?

Nun, es ist mal wieder soweit! Überleitung aus dem Krankenhaus. Männliche Person, Jahrgang 58, Diabetiker, mit einer stark ausgeprägten Polyneuropathie bemerkte eine Verletzung am Fuß zu spät. Ergebnis: das Fersenbein musste Amputiert werden. Er lag nun schon mehrere Wochen im Krankenhaus, ohne großen sichtbaren Erfolg betreff Neubildung von Gewebe. Die Behandlung der Infektion usw. sind komplett abgeschlossen. Mit den Ärzten und Wundexperten der Klinik besprachen wir nun die ambulante Therapie und wir waren uns einig: wir schlagen dem Hausarzt die WoundEL Therapie vor.

Wie funktioniert die Elektrostimulation mit woundEL®?

(um kein Mist zu schreiben, bat ich die Firma Gerromed um die entsprechenden Informationen.)

Nachfolgendes schrieb mir Frau Angelika Nüssler Vertriebsleitung Wundversorgung Region Süd/OstMarketingleitung Wundversorgung, welches ich hier gekürzt wiedergebe.

(Wer den kompletten Text haben möchte, Mail an mich genügt.)

Durch die Gabe von Gleichstromimpulsen zusätzlich zur feuchten Wundversorgung, kann woundEL® die Heilungsprozesse in der Wunde aktivieren, die bei solch chronisch stagnierenden Wunden zum Erliegen gekommen sind. Abhängig vom Zustand der Wunde werden diese Prozesse mit einer ganz speziellen Stromart und im Laufe des Behandlungsfortschrittes wechselnden Stromrichtung zur Heilung angeregt. Dabei bewirkt die Elektrostimulation mit woundEL® unter anderen folgende Effekte:

– Starterfunktion des Wundheilungsprozesses
– Wundreinigung
– Signifikante Schmerzreduktion
– Neubildung von Gewebe und Haut
– Neubildung von Blutgefäßen im Wundgebiet
– Keimreduzierende Wirkung

woundEL® ahmt die Natur nach

Die Wirkung einer Elektrostimulation von Wunden basiert darauf, dass bei jeder Wundheilung normalerweise körpereigene kleinste Wundströme in Gang gesetzt werden, die ursächlich für das Starten der verschiedenen und sehr komplexen an der regulären Wundheilung beteiligten Prozesse sind. Dieser Wundstrom ist bei den oben genannten chronischen und stagnierenden Wunden vermindert oder außer Kraft gesetzt, weshalb die natürlichen Wundheilungsprozesse verlangsamt sind oder sogar vollständig zum Erliegen kommen. Folge ist: die Wunde heilt nicht mehr.

Für die Durchführung der Wundbehandlung und die zusätzliche Elektrostimulation mit woundEL® wird nun  zunächst auf die Wunde ein spezieller Wundverband aufgebracht – die woundEL®-Verbandelektrode -, der den bisherigen feuchten Wundverband ersetzt. Dieser Wundverband verbleibt – wie in der feuchten Wundversorgung üblich – je nach Wundzustand für mehrere Tage auf der Wunde. Über den notwendigen Wechsel entscheiden der behandelnde Arzt und der pflegerische Wundbehandlungsexperte.

Zusätzlich wird 2mal täglich für 30 Minuten ein spezielles Elektrostimulationsgerät an den am Verband befindlichen Anschlussstreifen angeschlossen, zusammen mit der woundEL®-Disperserelektrode – einer Neutralelektrode –, die die vom woundEL®-Elektrostimulationsgerät abgegebenen elektrischen Reize wieder aus dem Körper ableitet. Sie wird wundfern auf der gesunden Haut aufgebracht und verbleibt nur für die Zeit der Elektrostimulation auf der Haut. Zwischen den Behandlungseinheiten sollte ein Zeitabstand von mindestens 6 Stunden eingehalten werden.

Mit dem 2mal täglich angeschlossenen woundEL®-Elektrostimulationsgerät können die abgegebenen Impulse patientenindividuell und abgestimmt auf den jeweiligen Wundzustand eingestellt werden, um so die jeweils erwünschten Ziele zu erreichen.

Anwendungsbereiche der Elektrostimulation mit woundEL®

Die Elektrostimulation mit woundEL® ist besonders geeignet für sogenannte stagnierende, Therapie-refraktäre, chronische Wunden. Dies sind unter anderem:

– Ulcus Cruris verschiedener Genese,
– Durch Diabetes Mellitus verursachte Wundsyndrome,
– Chronische Wunden bei vaskulären Grunderkrankungen (pAVK),
– Dekubitus Grad 2 bis 4,
– andere chronische / Therapie-refraktäre Wunden.

Darüber hinaus ist woundEL® unter anderem auch geeignet für:

– Wundkonditionierungen vor und nach plastisch-chirurgischen Eingriffen,
– Postoperative Wundheilungsstörungen / Nahtdehiszenzen,
– Verbrennungen (bis Grad 2b),
– Infizierte Wunden.

Die Verordnung und Einstellung der Elektrostimulation sowie die Durchführung des Verbandwechsels ist dem geschulten Arzt und Wundspezialisten vorbehalten. Dabei ist vor Beginn der Anwendung die Gebrauchsanweisung bezüglich Anwendungsgebieten sowie allen Vorsichtshinweisen, Gegenanzeigen zu beachten. Weiterführende Informationen zum Verfahren finden Sie auch in der wissenschaftlichen Begleitinformation zur Elektrostimulation mit woundEL®. Die Durchführung der 2mal täglichen Elektrostimulation selbst nach Verordnung kann hingegen der Patient in den allermeisten Fällen selbst durchführen. Diese Einbeziehung des Wundpatienten fördert nicht nur die Akzeptanz der angeordneten Wundbehandlung, sondern gibt ihm auch ein gutes Gefühl, selbst etwas für den Heilungsfortschritt seiner Wunde tun zu können!

Soweit Frau Nüssler, vielen Dank!

Nun, in den nächsten Berichten werden wir sehen, was Wann, Wie geschieht! Der Ausgang meines Berichtes ist also offen. Vorstellung der Wunde im nächsten Bericht.

Es grüßt alle interessierte: Eckart Schuster

 

Dekubit – Digitale Wunddokumentation

Einfach zu bedienen, übersichtlich und flexibel: Unsere umfassende Digitale Wunddokumentation unterstützt Sie effizient bei Ihrer täglichen Arbeit – damit Sie wieder mehr Zeit für Ihre Patienten haben.

JalomedWD

Die flexible Wundmanagement-Software zur Dokumentation und Kommunikation in der „integrierten Versorgung“

Durch engagierte Zusammenarbeit von Praktikern aus dem medizinischen Bereich und Softwareentwicklern entsteht eine Software, die sich an die Anforderungen Ihres Einsatzbereiches anpassen läßt. Überschaubar, schnell und einfach werden Dateneingaben mittels Tastatur, Maus oder Stift auf dem Tablett-PC oder Barcodescanner vorgenommen.

Letzte Beiträge

Brief an Tesla

Okt 22, 2017
%d Bloggern gefällt das: