Diabetischer Fuß

WIR können das GEMEINSAM erreichen! BERICHT ÜBER DIE NOTWENDIGE ZUSAMMENARBEIT

Eckart.Schuster No Comments

Im November 2015 wurde ich zu einer jährigen Frau gerufen. Ihr Geschichte:
Sie hatte eine Fistel, Plantar am linken Fuß vor 4 Jahren gehabt. Diese wurde chirurgisch versorgt. Kurz vor der vollständigen Abheilung wollte sie an das Mittelmeer und fragte den behandelnden Arzt ob Sie denn in’s Wasser gehen könnte.
Antwort: klar, ist doch Salzwasser – gut für die Wundheilung. Dabei wurde nicht bedacht: es gibt Bakterien, Sand, kleine Tierchen die so auf dem Weg zum Wasser, im Wasser und vom Wasser usw. auf die kleine Wunde treffen. Ergebnis: sie kam nach Hause sofort in ein Krankenhaus und der Vorfuß musste Amputiert werden. „Super gelaufen“

Sie erhielt einen Druck entlastenden Schuh in leichter Spitz Fußstellung, sie entlastete den Fuß durch stärkere Belastung des anderen. Schmerzen hatte sie nicht und somit kein Warnzeichen. Ergebnis: Plantar MFK1 nun auch ein Defekt.

Sie erhielt nun für diesen Fuß einen Vorfußentlastungsschuh.

4 Jahre ging Sie nun regelmäßig in verschiedene Wund Sprechstunden. Ambulant wie Stationär. In den Klinik Berichten war zu lesen von einer Polyneuropathie unklarer Genese.
Sie wurde immer immobiler. Auto verkauft. Krankenkasse war der Rollstuhl genehmigt. Sie sah die Prophezeiung des letzten behandelnden Arztes in Erfüllung gehen: „ich werde Ihnen beide Füße wohl demnächst amputieren müssen“ und die behandelnden „Wund Experten“: wenn Sie einen finden, der das zubekommt, dann sagen Sie uns bescheid……

Sie befragte Ihre Krankenkasse – AOK die Gesundheitskasse nach externen Wund Experten, aber der/die Sachbearbeiter kannten niemanden und Kollegen fragen ging wohl gerade nicht.
Sie stellte den Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung und erhielt die Pflegestufe 1. Denn mittlerweile benötigte Sie aufgrund der Wundsituation Hilfe im Bereich der Körperpflege, der Mobilität und Hauswirtschaft.
Ein gutes hatte der Besuch des med. Dienstes der Krankenversicherung Niedersachsens, die Gutachterin kannte und empfahl mich bezüglich der Wundversorgung.

Sie benötigte dringendst eine bessere Schuh Versorgung. Wie das hinbekommen, ohne lange Kostenvoranschläge, Genehmigungen usw.

Eine Polyneurophatie ist folge einer Erkrankung. Zum Beispiel des Diabetes. Die „unklare Genese“ ging mir nicht aus dem Kopf. Blutzuckerwerte (BZ) waren nie auffällig gewesen – immer im Norm Bereich. Daher kein Anhaltspunkt für die vielen Ärzte da weiter zu forschen bezüglich der Ursache. Ich gab Ihr eine Flasche „Fanta“ zu trinken. Ergebnis nach ca. einer Stunde: 187 mg/dl. Natürlich Medizinisch nicht korrekt, aber ein Anhalt.

Diesen Wert besprach ich deshalb mit einem Diabetologen und er stimmte mir zu, das doch nun einmal med. Fachlich korrekt zu Untersuchen. So bestellten wir Sie in seine Praxis zum Oralen Glucose Toleranztest (OGT). Ergebnis: Nüchtern 126, nach einer Stunde 272 und nach zwei Stunden 188 gaben die Diagnose: „Diabetes mellitus“ aus.

Ich machte dem Schuhmacher freundlich Druck und er lieferte schnell – regelmäßig Verbandvisiten (abtragen der Keratosen) – Schulungen bezüglich der Wundversorgung (Hydrofiber/Foam stark haftend) – Medikamente bezüglich des Diabetes. benötigt sie nicht – Schulungen bezüglich der Ernährung schon und die Botschaft: NUR MIT SCHUH WIRD GELAUFEN/GESTANDEN schafften nach 99 Tagen das Ergebnis: die Wunden waren abgeheilt.

Jetzt ist es wichtig: Kontrolle des Fußes 1x im Monat – Halbjährlich die Weich Bettung neu (Diab. Schutzschuh wurde bereits geliefert).

Bevor wir uns um die Wunden kümmerten waren Menschen „am Werke“, die nur die Defekte sahen. Keine Kommunikation bezüglich der möglichen Ursache, keine Kontrolle der Qualität, keine Aufklärung durchführten. Jeder arbeitete für sich am Problem.

Nur durch die Zusammenarbeit der Professionen wurde das Ergebnis, die Wunden sind abgeheilt, erreicht.

Zur Bezahlung:
Krankenkassen bezahlen alles? NEIN! Nur die Behandlungen der vorangegangen, die nicht zur Abheilung führten, „meinen“ Diabetologen, den Schuhmacher.
Meine Leistungen wurde nicht bezahlt. Die AOK setzt die von der Gesellschaft (über den Gesetzgeber) geforderte Umsetzung der Richtlinie, Modelle zu Entwickeln wie man Wund Experten bezahlen könnte einfach mit der Bemerkung: Modelle sind zu teuer, nicht um.
Die Deutsche BKK teilt mit: Wund Experten bezahlen? Nein, die müssen sehen wie sie sich finanzieren….
Im jetzt vorliegenden Referentenentwurf des Gesetzesentwurfes steht nix anderes zur Bezahlung – kommt also auch nix anderes.

Die Richtlinie ist 2012 in Kraft getreten. Passiert ist nix. CDU und SPD lassen die Krankenkassen gewähren. Staatsanwaltschaft schaut weg. Mit den Kassen legen die sich nicht an.

Erfreuliche Ausnahme: die DAK bezahlt im Einzelfall, nach Antrag. Mal sehen wie lange noch. Denn sie wird von der Gesellschaft, den Medien schon „beschimpft“. Zu teuer sei sie.

Linke Versorgung. Man erkennt warum die Frau Achilles Beschwerden bekam

Linke Versorgung. Man erkennt warum die Frau Achilles Beschwerden bekam

 

Rechte Versorgung: 4 Jahre alt

Rechte Versorgung: 4 Jahre alt

 

Linker Fuß nach entfernen der Keratosen

Linker Fuß nach entfernen der Keratosen

Rechter Fuß. Nach entfernen der Keratosen

Rechter Fuß. Nach entfernen der Keratosen

 

nach 99 Tagen

nach 99 Tagen

Umsetzung der Therapie (Diabetischer Fuß)

Eckart.Schuster No Comments

Ich hatte berichtet, was passiert, wenn man nicht konsequent ist. Der Patient stellt sich nun wie geplant nach einer Woche vor.

Deutlich sind die Scherkräfte zu sehen. Der Patient hat nicht immer den Entlastungsschuh getragen

Deutlich sind die Scherkräfte zu sehen. Der Patient hat nicht immer den Entlastungsschuh getragen

Wenn ich bei Abnahme des Verbandes so etwas sehe, weiß ich, der Patient hat nicht konsequent genug seinen Fuß entlastet. Ich versuche mit dem Beispiel des Wildwechsel/ der Fährte dem Patienten klar zu machen: man kann Stundenlang den Fuß entlasten, aber wenn man nur einmal es nicht tut – ja dann war das Stundenlang umsonst. Auch das Wild sieht man meist nicht. Aber das regelmäßige kurze betreten verhindert Wachstum der Vegetation. Auch die Wundheilung verzögert sich. So wird dies auch in der Dokumentation festgehalten:
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Seit dem 31.01.2013 wurden nun zwei Verbandwechsel durchgeführt.

Tiefenmessung Mittels DEPH
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Nachtrag: der Patient stellt sich nun wieder eine Woche später vor. Gleiche Anzahl von Verbandwechsel.

Man sieht deutlich. Der Patient hat verstanden und sehr gut entlastet.

Man sieht deutlich. Der Patient hat verstanden und sehr gut entlastet.

Hinterfragen, Anschauen lohnt sich (Diabetischer Fuß)

Eckart.Schuster No Comments

„Herr Schuster, Sie müssen mal schauen ob ich am Linken Fuß eine Wunde habe. Ich selbst sehe keine, aber ich habe starke Schmerzen am Fußballen.“ So begrüßte er mich und setzte sich auf den Podologenstuhl (viel besser als eine Liege) in der Arztpraxis. Während ich nun den Fuß nach Defekten absuchte erzählte er mir, dass er vor 14 Tagen auf die Hüfte und Hinterkopf gefallen sei und vor ein paar Tagen auf sein rechtes Knie. Wir waren uns einig, normalerweise verursacht dies ja keine Schmerzen im linken Fuß. Aber seit dem hatte er diese Schmerzen. Ich konnte nichts finden was seine Beschwerden verursacht. „Wie alt ist die Weichbettung des Schuhes?“ fragte ich und erhielt die Antwort: „so ein Jahr“. Müsste sie eigentlich noch ok sein sagte ich und schaute sie mir nicht an. Dies war mein Fehler.
Glücklicherweise arbeite ich ja nicht alleine. Der Arzt betrat den Raum, las sich das Dokumentierte nach Begrüßung durch, schaute sich den Fuß UND die Weichbettung des Schuhes an. Die ist zu hart stellte er fest. Sie brauchen eine neue! Ja, und da kam mir „die Erleuchtung“ und ich erklärte dem Patienten: „natürlich, sie fielen auf das Rechte Knie und da dies Beschwerden nun verursachte, entlasteten Sie dies in dem Sie das Linke Bein stärker belasteten. Das war/ist für die Weichbettung zu viel gewesen und deshalb haben Sie nun die Schmerzen.“ Eine Diabetisch Adaptierte Weichbettung ist aber ein muss um Verletzungen am Fuß vorzubeugen. Es war absolut richtig das er die Praxis aufsuchte.

Wenn die Einsicht in die Notwendigkeit fehlt (Bericht Diabetischer Fuß)

Eckart.Schuster one comments

Im letzten Jahr berichtete ich über einen Patienten, der durch fehlendes Gefühl in den Füßen (Polyneuropathie) ein Druckgeschwür unterhalb des Fußes ausgebildet hatte. (Siehe Bericht: „Wenn der Schuh nicht mehr drückt)
Der Defekt war schnell abgeheilt. Er hatte eine Diabetischen Schuh mit Diabetischer adaptierter Weichbettung verordnet bekommen. Nach Erhalt hatte er sich noch einmal im Oktober vorgestellt. Der Arzt sah bei der Kontrolle der Füße eine starke Keratosenbildung (Hornhaut) erneut an der Stelle, wo der Defekt gewesen war. Der Patient erklärte, dass er zu Hause „bequeme“ Hausschuhe trüge. Daraufhin wurden Ihm ein paar Hausschuhe wie bereits oben erwähnt verordnet. Der Patient erklärte weiter, alles weitere mit bzw. bei seinem Hausarzt zu klären und sah keine Notwendigkeit weiter eine Diabetologische Schwerpunktpraxis mit Fußambulanz aufsuchen zu müssen.

Dies änderte sich nun – leider! Mit Überweisungsschein vom Hausarzt stellte er sich bei uns wieder vor. Der Defekt genau an der selben Stelle, imposanter. Der Defekt bestand schon seit Dezember 2012. Patient und Hausarzt glaubten anfangs, wenn man die gleichen Verbandstoffe nutzt, wird es wohl schnell abheilen. Einen Vorfußentlastungsschuh trug er nicht (besaß er aber noch). „Ich habe doch meinen Diabetischen Schuh an, Herr Schuster“ erklärte er mir. „Die Hausschuhe habe ich auch mit.“ Wir schauten uns diese an und stellten fest, Sie waren von äußerst schlechter Qualität. Nicht zu vergleichen mit seinem Strassenschuh. Eine Kontrolle in der Ambulanz hätte hier schnell die notwendigen Schritte, nämlich die Änderungen des Fußbettes der Einlage des Hausschuhes gebracht. Der Defekt hätte vermieden werden können. Schade, nun geht es von vorn los.

Ob eine Knochenbeteiligung bereits vorliegt, muss das Röntgen zeigen.

Ob eine Knochenbeteiligung bereits vorliegt, muss das Röntgen zeigen.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 12: Stand 04.12.2012

Eckart.Schuster No Comments

Die WounEl Therapie konnte nicht Kontinuierlich fortgesetzt führen. Ursache hierfür waren bakterielle Infektionen. So wurde dann umgestiegen auf Prontosan Woungel X, Aquacel Ag mit Abdeckung Mepilex. Fixation mittels Tg Schlauch der nur an der Fessel mittels Haftbinde am verrutschen gehindert wurde. Ich benutze ungern Mullbinden zur Fixation im Fußbereich. Zu oft kann es zu Nekrosenbildung im Spannberreich kommen, da ein zu großer Druck aufgebaut wurde. Dies meine Beobachtung, wenn ich zu Patienten gerufen werde, die im Fersenbereich mit nicht adh. Verbandstoffen versorgt wurden und diese Verbandstoffe mit Mullbinden fixiert wurden.

Es bildet sich Epithelgewebe

Es bildet sich Epithelgewebe

Druck und seine Folgen (Diabetischer Fuß)

Eckart.Schuster 6 comments

Herr Schuster, ich glaube, meine Wunde unterhalb des Fußes ist verheilt! So begrüßte mich ein Patient, als er das Behandlungszimmer betrat und sich es auf dem Podologenstuhl bequem machte. Die Woche davor war er nicht gekommen. Er hatte dies mit Zeitmangel begründet. Die Aussage: „mein Chef braucht mich“ klingt mir sehr oft im Ohr.

Ich entfernte die Verbandauflage und reinigte den ganzen Fuß. Die Auflage war ein Tegaderm foam adh. Sie besitzt eine große Haftkraft und lässt sich nicht so schnell verschieben. Nachteil: an den Hafträndern bleiben sämtliche Fusseln haften. Der Defekt schien tatsächlich verschlossen. Keratotisch, aber ohne Anzeichen eines Infektes bzw. Verhaltes. Doch, um die Fusseln zu entfernen war ein stärkeres „rubbeln“ der Kompressen (steril, getränkt mit Octenisept) notwendig. Plötzlich entleerte sich etwas Eiter. Ich entnahm ein Abstrich und zeigte es den Patienten, trug die Keratosen ab und Dokumentierte meine Schritte mittels Foto. Diese zeigte ich Ihm. Das gesamte Ausmaß konnte ich Ihm mittels einer chirurgischen Pinzette zeigen. Die Zacken zum fixieren des Gewebes waren nicht mehr zu sehen.

Dem Patienten wurden vom Arzt „die Leviten“ gelesen. Sicherlich ist die Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren groß. Aber ohne Fuß ist dies wohl erst recht der Fall. Patient trug nun nicht mehr seinen Diabetischen Schuh, sondern einen Vorfußentlastungsschuh und sollte die meiste Zeit liegen. Unser in aller deutlichkeit vorgetragenen Befürchtungen verfehlten Ihre Wirkung nicht. Der Patient hielt sich Konsequent an unsere Vorgaben. Eine Woche später war der Defekt verheilt.

Die Wundauflage hatte ich geändert. Ziel war die komplette Auskleidung und Kontaktherstellung von Verbandstoff und der Wunde. Dies geht gut mit einem Hydrofiber. Aquacel foam adh. 10×10 war meine Wahl.

Wo der Eiter ausgetreten ist, ist auf den ersten Blick nicht zu sehen

Wo der Eiter ausgetreten ist, ist auf den ersten Blick nicht zu sehen

Austrittspforte

Austrittspforte

Die Zacken der Chirurgischen Pinzette "verschwinden" in der Wunde

Die Zacken der Chirurgischen Pinzette „verschwinden“ in der Wunde

Komplett Debridiert

Komplett Debridiert

Eine Woche nach Konsequenter umsetzung der Therapie

Eine Woche nach Konsequenter umsetzung der Therapie

Einlagesohle

Einlagesohle

Druckentlastung nach Maß

Druckentlastung nach Maß

Solche Schuhe werden von Diabetikern nicht gerne getragen, da schwer, klobig. Sie sind aber unerläßlich!

Solche Schuhe werden von Diabetikern nicht gerne getragen, da schwer, klobig. Sie sind aber unerläßlich!

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 11:

Eckart.Schuster one comments

Mölnlycke Health Care übernimmt mit woundEL eine weitere innovative Therapielösung in der Wundversorgung.

So wurde ich angeschrieben. Gut für unseren Patienten! Die WoundEL GmbH spendiert weitere Wundauflagen!

Viel ist seit dem letzten Bild vom 10.04.2012 nicht passiert. Die Wunde wurde mit Prontosan Woundgel X, Hydrofiber und Schaum versorgt. Fixation mittels Schlauchverband, der an der Fessel mittels Haftbinde am zurückrutschen gehindert wurde. So können keine Druckstellen im Spannbereich entstehen. Vor allem bei AVK bzw. Diabetischen Fuß beobachte ich bei angelegten Fersenverbänden mittels Binde fixiert, im Spannbereich diese Nekrosen. Diese sind absolut vermeidbar! Erklärt man dies dem Personal, so ist die Einsicht schnell da, leider zu spät.

Nun, das Foto entstand am 16.08.2012. Die WoundEL Therapie wird nun seit dem 16.08202 fortgesetzt. Intervall: 2x wöchentlich Wechsel der Auflage, 2x täglich anschließen an das Gerät (aller 12 Stunden), Poolung minus.

Polyneuropathie, wenn der Schuh nicht mehr drückt…. (Diabetischer Fuß)

Eckart.Schuster No Comments

Eine Komplikation des Diabetes mellitus ist die Polyneuropathie. Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung des peripheren Nervensystems.

Alles wissenswertes findet man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Polyneuropathie.

Das schlimme ist also, die Betroffenen haben keine Empfindungen, z.B. in den Füßen, mehr. Daher ist es bei Diabetikern wichtig, nicht nur den „Zucker“ optimal einzustellen, sondern sich auch darum zu kümmern, dass die Betroffenen mit entsprechenden Schuhwerk versorgt werden. Diabetiker sollten nicht mehr Barfuß/oder nur in Strümpfen laufen, die Fußpflege durch einen Podologen durchführen lassen bzw.ist auf Fußbäder zu verzichten (da kein Wärmeempfinden sind Verbrühungen möglich!).

Nun zum Fallbericht:

Der Patient wurde von seinem Hausarzt zu uns am 24.05.2012 überwiesen. Diese Schuhe trug er noch. Er hatte nicht bemerkt, dass sich die Einlage im linken Schuh gelöst hatte und beim Anziehen des Schuhes in den Zehenbereich zusammengedrückt wurde. Tagelang lief er so umher, ohne Beschwerden zu haben. Das Ergebnis ist hier zu sehen.Die Therapie ist absolut überschaubar:

DRUCKENTLASTUNG! Dies mittels eines Vorfußentlastungsschuh. Wobei der Patient nur das nötigste laufen soll. Wundversorgung: Reinigen mit Octenisept und sterilen (!) Kompressen. Entfernen der Hyperkeratosen mittels Skalpell. Abdeckung mittels eines geeigneten Schaums (mit großem Haftrand). Bei bekannter CVI trug der Patient seinen Kompressionsstrumpf CLL II Oberschenkel lang.

Am 19.07.2012 (20. Verbandwechsel) wurde keine Wundversorgung mehr benötigt.

Es wurde nun ein Rezept über Schuhwerk nach Maß ausgestellt. Mit diesen Schuh wird sich dann der Patient erneut vorstellen. Nach Überprüfung des Schuhwerkes erhält der Patient ein weiteres Rezept über zwei weitere (als Hausschuh und für den Sommer). Der Vorfussentlastungsschuh ist bis Auslieferung des ersten weiterhin zu tragen.

Abschluss

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 10:

Eckart.Schuster one comments

Hier muss ich leider berichten, dass die WoundEl Therapie aufgrund einer Infektion der umliegenden Haut nicht weiter angewandt werden konnte. Die Verbandwechsel werden nun mit Hydrofiber/Schaum versorgt.

Dieser Wundverlauf hat aber gezeigt, dass die WoundEl Therapie ein sinnvolles Instrument für die Behandlung von chron. Wunden, speziell bei Vorliegen einer AVK bzw. Diabetischen Fuß ist. Begründung: nur wenn die Therapie angewandt wurde, wurde auch eine Verbesserung beobachtet.

Wie es dem Patienten weiter ergehen wird, werde ich von Zeit zu Zeit hier berichten.

Das Foto wurde am 10.04.2012 aufgenommen

Es besteht weiterhin eine Tasche von 1,5 cm Tiefe.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 9:Die richtige Entscheidung für den Patienten!

Eckart.Schuster No Comments

Über die Krankenkasse möchte ich mich hier nicht weiter auslassen. Alle Krankenkassen erwirtschaften Überschüsse. Soviel, dass sie aufgefordert werden, an Ihre Versicherten etwas zurückzuzahlen. Es würde genügen, die Krankenkassen bezahlen die notwendigen  Behandlungen!

Denn:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Tage = 4 Verbandwechsel und man sieht deutlich die Verbesserungen der Wundsituation! Ich möchte noch einmal erinnern, andere Wundauflagen, VAC Therapie hatten keine Veränderung der Wundsituation erzielt.

Die Tasche ist 1cm tief.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 8:Es geht weiter!

Eckart.Schuster No Comments

Aber nicht, weil die Krankenkasse ein einsehen hat. Irgendwie kann man es auch Erpressung nennen. Frei dem Motto: „wenn Ihr nicht weiter macht, so eventuell das Bein ab“. Für was entscheidet sich dann der Mediziner? Für das Erhalten!

Die Krankenkasse hat Auslagen. Die Taxifahrten muss sie übernehmen und diese Kosten wahrscheinlich mehr, als die Wundauflage selbst. Ist das logisch, wirtschaftlich? NEIN, aber in Deutschland muss alles zu 100% geregelt sein. Und wenn es so mehr kostet. Nun, Regierungen kommen und gehen – halten wir uns damit also nicht zu lange auf.

Das Krankenhaus hat wie in der Mail angekündigt erst für 4 Tage einen Beutel mit 50 Maden auf die Wunde platziert und anschließend die WoundEL Therapie fortgeführt.

Bilder entstanden nach Entlassung, am 06.02.2012

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 7:Kurzmitteilung

Eckart.Schuster 3 comments

Heute erhielt ich folgende Mail:

Hallo Herr Schuster,
mein Mann hatte heute wieder einen Kontrolltermin bei Herrn Dr. L.

Herr Dr. L hat meinen Mann  ab Montag, den 23.01. stationär aufgenommen.
Es soll als Therapie Maden eingesetzt werden und danach der WoundEl-Verband.

Dr. L hatte Schwester M zur Beratung hinzugezogen. Schwester M befürwortet nach der Maden-Therapie den WoundEl Verband.

Im Entlassungsschreiben wird dann die weitere Versorgung mit WoundEl angeordnet.

lieben Gruß und einen schönen Feierabend

U………… und H…….. W.

Nun, die Madentherapie, ein Biochirurgisches Debridement durchzuführen ist sicherlich gut. Die WoundEl Therapie anschließend fortzusetzen auch und in der Klinik kein Problem.Es ist also eine gute Entscheidung von Dr. L

Die Frage bleibt: wird die Krankenkasse die ambulante WoundEl Therapie anschließend bezahlen? Also die Wundauflagen?

Über die Madentherapie werde ich gesondert berichten. Dann, wenn ich die nächste durchführe.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 6:noch kein Entscheid

Eckart.Schuster No Comments

Seit dem 07.12.2011 wird die WoundEL Therapie nun nicht angewandt. Leider! Denn diese Bilder könnten auch aus dem Dezember stammen, tun sie aber nicht. Die Bilder sind vom 11.01.2012. Wundgröße, Fibrinbeläge, alles unverändert. Da tat sich nichts. Nun kann man langsam anfangen zu Rechnen. Während der WoundEL Therapie tat sich was. Jetzt seit über einem Monat stillstand. 12 Verbände. Ich bin gespannt wie sich die Krankenkasse Betreff Widerspruch entscheidet.

Positiv: absolut kein Wundgeruch, weniger Exsudat. Verbandintervalle nun wiede auf 2x wöchentlich. Die Wunde wird weiterhin mit Hydrofiber, Schaum, Fixation mit Schlauchverband durchgeführt.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 5: Stillstand

Eckart.Schuster one comments

Am 21.12.2011 war ich wieder mit anwesend beim Verbandwechsel. 3x wöchentlich wird der Verband durch eine Diakoniestation gewechselt. Die Arbeiten werden gut durchgeführt. Daran liegt es nicht, dass es zu keiner Verbesserung der Wundsituation seit Absetzen der WoundEL Therapie gekommen ist. Die Tiefe ist weiterhin bei 4 cm.

Stillstand bedeutet aber auch, es gab keine Verschlechterung. Keine Zunahme von Fibrin bzw. gar Absterben von Granulationsgewebe.
Am 11.01.2012 ist der nächste Besuch geplant

Der Patient wurde über die Ablehnung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse nicht Informiert! Das ist nicht in Ordnung. Trotzdem wird er nun einen Widerspruch einlegen.
Unser Bundesminister hat gerade vor ein paar Tagen in unserer Tageszeitung eine große Anzeige für ganz viel Verbesserung geschaltet. Haben die Krankenkassen wohl noch nicht mitbekommen….

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 4: Entscheidet die Krankenkasse über Amputation?

Eckart.Schuster one comments

Liebe Leser,

ich würde gerne hier weiter über die Therapie berichten, aber die Entscheidung der Krankenkasse, die Verbandelektroden nicht bezahlen zu wollen steht aktuell im Fokus.

Die Fragestellung kommt nicht von ungefähr. Der Betroffene wurde über diese Maßnahme bereits einmal (August 2011) von den damals behandelnden Chirurgen aufgeklärt. Wie es üblich ist vor einer Operation.

Zur Zeit ist diese Operation nicht notwendig. Gott sei Dank! Denn die WoundEl Therapie zeigte Wirkung!

Nun sieht die Krankenkasse in den Verbandelektroden keinen Verbandstoff, sondern eine ausschließliches Therapieverfahren, welches nicht in der Anlage V Verordnungsfähigen Medizinprodukten der Arzneimittel Richtlinien aufgeführt wird und somit keine Kassenleistung wäre.

Nach § 31 SGB V haben die Versicherten unter anderem auch Anspruch auf die Versorgung mit Verbandmitteln. Eine allgemeingültige Definition des Begriffes „Verbandmittel“ gibt es derzeit nicht. Daher ist es nachvollziehbar, dass die Krankenkassen versuchen, die zur Verfügung stehenden Produkte zu klassifizieren.

In die Leistungspflicht der GKV fallen damit:

Klassische Verbandstoffe wie Binden, Kompressen, Folienverbände, saugende Wundauflagen, moderne Wundauflagen, wie Schaumverbände, Hydrogelauflagen oder Alginatkompressen und speziell präparierte Produkte, z. B. aluminium- oder silberhaltige Wundverbände oder mit wirkstofflosen Salbengrundlagen imprägnierte Verbände.

Neben Hydrogel und Hydrofiber wird zur Abdeckung der Wunde nur der Verbandstoff „Verbandelektrode“ benötigt. Diesen Verbandstoff kann man also an ein Gerät anschließen, müßte man aber nicht. Das Gerät wird nicht bezahlt von der Krankenkasse. Sicherlich stimmt es, der Preis für das Gerät ist in den Preis der Verbandelektrode eingeflossen.

Aber Verbandstoffe müssen nicht in der besagten Anlage V aufgeführt sein und die Verbandelektrode erfüllt alle Kriterien eines modernen Verbandstoffes!

Das Bild entstand am 09.12.2011. Am 07.12.2011 wurde die WoundEL Therapie abgesetzt. Am 09.12. maß ich eine Tiefe von 4 cm. Die Wunde wird aktuell mit Hydrogel, Hydrofiber und Schaum versorgt.

Der Betroffene wollte Widerspruch gegen den Entscheid einlegen. Seine Sorge Betreff Verlust eines Körperteiles ist beträchtlich gestiegen. Daher meine Frage: Entscheidet die Krankenkasse über Erhalt/Verlust eines Körperteiles? Sind 72 Euro für eine Wundauflage zu viel? Ist das der Anfang vom Ende der modernen Wundversorgung in Deutschland?!

Ich werde berichten.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 3: Verlauf nach 4 weiteren Verbandwechsel

Eckart.Schuster 2 comments

Eine Besonderheit bei der WoundEL Therapie ist, was mit dem Exsudat „passiert“. Es wandelt sich in eine gallertartige Masse um. Es kann also nichts „auslaufen“ und der Laie kann nicht von „Suppen“ sprechen, nein er müsste eher (um bei Nahrhaftem zu bleiben) von Götterspeise reden. Also, liebe Leser, sprechen wir lieber weiter vom Wundexsudat!

  

 

 

 

 

 

 

Da Wundgeruch vorhanden.  Wechsel des Hydrogels. Es wird jetzt Prontosan Gel X verwendet. Alles weitere wie gehabt.

Wundtiefe ca 5 cm.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 2: Behandlungsbeginn

Eckart.Schuster No Comments

Herr W. war wohl barfuß unterwegs. Eine „Todsünde“ für jemanden, der kein Gefühl mehr in den Füßen hat. Er bemerkte nicht die Verletzung, erst ein Podologe wies Ihn darauf hin. Da war es schon zu spät. Wie bereits im Teil 1 berichtet: neben einer sehr intensiven Antibiotikabehandlung, musste das Fersenbein amputiert werden.

Es entstand ein „Loch“ von mehr als 6,5 cm Tiefe bei einem Durchmesser von mehr als 3 cm.

Wenn das WoundEL Gerät angeschlossen wird, so bemerken die meisten Patienten ein Kribbeln an der entsprechenden Extremität. Umso höher die Milliampere (max 42), umso stärker das Kribbeln. Der Patient soll nun aber nichts aushalten und so legt er durch sein Empfinden die „Dosis“ fest. Dies kann jeden Tag verschieden sein und es spielt keine Rolle, ob man nun 42 oder beispielsweise „nur“ 24 Milliampere einstellt.

Herr W. merkt zu Beginn der Behandlung nichts. Es wurden also immer 42 Milliampere eingestellt.

Die ersten drei Verbandwechsel führe ich alle selber durch. Erst einmal sehen wie es funktioniert. Neben einer Diakoniestation werden vorab schon mal die Krankenkasse bzw. der MDK informiert. Die Mitarbeiter der Station sollen sich darauf einstellen und die Krankenkasse muss schließlich die Kosten für Material UND Behandlung übernehmen. Dies soll reibungslos geschehen. Herr W. hat dieser Vorgehensweise zugestimmt.

Nun, nachdem ich sehe, es funktioniert: Anruf bei der Diakonie, Terminvereinbarung zum gemeinsamen Verbandwechsel. Alle sind motiviert!

Nun, Anfang November berichtet Herr W., dass nun auch er (im Oberschenkel) ein leichtes Kribbeln während der Therapie verspürt.

Das Depth zeigte heute eine Tiefe von 5,5 cm an. Daß die Wunde sich gesäubert hat (nicht komplett) und gut granuliert, ist auf den Fotos eigentlich gut zu sehen.

WoundEL Therapie = Hoffnung, Zuversicht für das scheinbar Ausweglose? Teil 1: Einleitung

Eckart.Schuster 2 comments

Bisher hatte ich zwei Patienten in den letzten Jahren mit der WoundEL erfolgreich behandeln dürfen. Wo kein Leben hinkommt, da kann auch kein Leben entstehen. Was kann die WoundEl Therapie?

Nun, es ist mal wieder soweit! Überleitung aus dem Krankenhaus. Männliche Person, Jahrgang 58, Diabetiker, mit einer stark ausgeprägten Polyneuropathie bemerkte eine Verletzung am Fuß zu spät. Ergebnis: das Fersenbein musste Amputiert werden. Er lag nun schon mehrere Wochen im Krankenhaus, ohne großen sichtbaren Erfolg betreff Neubildung von Gewebe. Die Behandlung der Infektion usw. sind komplett abgeschlossen. Mit den Ärzten und Wundexperten der Klinik besprachen wir nun die ambulante Therapie und wir waren uns einig: wir schlagen dem Hausarzt die WoundEL Therapie vor.

Wie funktioniert die Elektrostimulation mit woundEL®?

(um kein Mist zu schreiben, bat ich die Firma Gerromed um die entsprechenden Informationen.)

Nachfolgendes schrieb mir Frau Angelika Nüssler Vertriebsleitung Wundversorgung Region Süd/OstMarketingleitung Wundversorgung, welches ich hier gekürzt wiedergebe.

(Wer den kompletten Text haben möchte, Mail an mich genügt.)

Durch die Gabe von Gleichstromimpulsen zusätzlich zur feuchten Wundversorgung, kann woundEL® die Heilungsprozesse in der Wunde aktivieren, die bei solch chronisch stagnierenden Wunden zum Erliegen gekommen sind. Abhängig vom Zustand der Wunde werden diese Prozesse mit einer ganz speziellen Stromart und im Laufe des Behandlungsfortschrittes wechselnden Stromrichtung zur Heilung angeregt. Dabei bewirkt die Elektrostimulation mit woundEL® unter anderen folgende Effekte:

– Starterfunktion des Wundheilungsprozesses
– Wundreinigung
– Signifikante Schmerzreduktion
– Neubildung von Gewebe und Haut
– Neubildung von Blutgefäßen im Wundgebiet
– Keimreduzierende Wirkung

woundEL® ahmt die Natur nach

Die Wirkung einer Elektrostimulation von Wunden basiert darauf, dass bei jeder Wundheilung normalerweise körpereigene kleinste Wundströme in Gang gesetzt werden, die ursächlich für das Starten der verschiedenen und sehr komplexen an der regulären Wundheilung beteiligten Prozesse sind. Dieser Wundstrom ist bei den oben genannten chronischen und stagnierenden Wunden vermindert oder außer Kraft gesetzt, weshalb die natürlichen Wundheilungsprozesse verlangsamt sind oder sogar vollständig zum Erliegen kommen. Folge ist: die Wunde heilt nicht mehr.

Für die Durchführung der Wundbehandlung und die zusätzliche Elektrostimulation mit woundEL® wird nun  zunächst auf die Wunde ein spezieller Wundverband aufgebracht – die woundEL®-Verbandelektrode -, der den bisherigen feuchten Wundverband ersetzt. Dieser Wundverband verbleibt – wie in der feuchten Wundversorgung üblich – je nach Wundzustand für mehrere Tage auf der Wunde. Über den notwendigen Wechsel entscheiden der behandelnde Arzt und der pflegerische Wundbehandlungsexperte.

Zusätzlich wird 2mal täglich für 30 Minuten ein spezielles Elektrostimulationsgerät an den am Verband befindlichen Anschlussstreifen angeschlossen, zusammen mit der woundEL®-Disperserelektrode – einer Neutralelektrode –, die die vom woundEL®-Elektrostimulationsgerät abgegebenen elektrischen Reize wieder aus dem Körper ableitet. Sie wird wundfern auf der gesunden Haut aufgebracht und verbleibt nur für die Zeit der Elektrostimulation auf der Haut. Zwischen den Behandlungseinheiten sollte ein Zeitabstand von mindestens 6 Stunden eingehalten werden.

Mit dem 2mal täglich angeschlossenen woundEL®-Elektrostimulationsgerät können die abgegebenen Impulse patientenindividuell und abgestimmt auf den jeweiligen Wundzustand eingestellt werden, um so die jeweils erwünschten Ziele zu erreichen.

Anwendungsbereiche der Elektrostimulation mit woundEL®

Die Elektrostimulation mit woundEL® ist besonders geeignet für sogenannte stagnierende, Therapie-refraktäre, chronische Wunden. Dies sind unter anderem:

– Ulcus Cruris verschiedener Genese,
– Durch Diabetes Mellitus verursachte Wundsyndrome,
– Chronische Wunden bei vaskulären Grunderkrankungen (pAVK),
– Dekubitus Grad 2 bis 4,
– andere chronische / Therapie-refraktäre Wunden.

Darüber hinaus ist woundEL® unter anderem auch geeignet für:

– Wundkonditionierungen vor und nach plastisch-chirurgischen Eingriffen,
– Postoperative Wundheilungsstörungen / Nahtdehiszenzen,
– Verbrennungen (bis Grad 2b),
– Infizierte Wunden.

Die Verordnung und Einstellung der Elektrostimulation sowie die Durchführung des Verbandwechsels ist dem geschulten Arzt und Wundspezialisten vorbehalten. Dabei ist vor Beginn der Anwendung die Gebrauchsanweisung bezüglich Anwendungsgebieten sowie allen Vorsichtshinweisen, Gegenanzeigen zu beachten. Weiterführende Informationen zum Verfahren finden Sie auch in der wissenschaftlichen Begleitinformation zur Elektrostimulation mit woundEL®. Die Durchführung der 2mal täglichen Elektrostimulation selbst nach Verordnung kann hingegen der Patient in den allermeisten Fällen selbst durchführen. Diese Einbeziehung des Wundpatienten fördert nicht nur die Akzeptanz der angeordneten Wundbehandlung, sondern gibt ihm auch ein gutes Gefühl, selbst etwas für den Heilungsfortschritt seiner Wunde tun zu können!

Soweit Frau Nüssler, vielen Dank!

Nun, in den nächsten Berichten werden wir sehen, was Wann, Wie geschieht! Der Ausgang meines Berichtes ist also offen. Vorstellung der Wunde im nächsten Bericht.

Es grüßt alle interessierte: Eckart Schuster

 

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