Viele Menschen über 30 Jahre haben bereits ein Rückflussproblem aus den Beinen in den Oberkörper. Das liegt mit unseren Tätigkeiten, den immer mehr Sitzen und Stehen zusammen. Dazu benötigt man keine großen Untersuchungen. Es reicht, wenn man seine Strümpfe abstreift und den nach gut 2 Minuten immer noch einen Abdruck der Strümpfe an seinem Bein sieht. Solange die Haut intakt, solange ist das auch okay. Empfehlung: während der Arbeit Kompressionsstrümpfe tragen.

Wir Menschen können nun nicht nur Probleme mit dem Rückfluss bekommen. Das lebenswichtige Blut muss ja erst einmal hinunter in die Beine / Füße. Und wenn ich wissen möchte, ob ich dem Patienten eine Kompression anlegen kann (um den Rückfluss zu verbessern), dann muss ich wissen, ob die arterielle Durchblutung auch unter Kompression gewährleistet ist.

Als ich mit dem Wundmanagement begonnen habe, so habe ich die Ärzte anfangs danach gefragt. Meist konnten mir die Ärzte dazu keine Auskunft geben. Einer drehte mal den Kopf zum Patienten, schaute danach zu mir und sagte, “bei dem Alter ja”. Selbst ist man also gefragt.

ABI = Messung des Blutdruckes oberhalb des Knöchel und am Arm. Oberer Wert (systolische) des am Knöchel gemessenen durch den oberen Wert am Arm gemessen ergibt den Index. Optimal wäre also 1,0. Von 0,9 bis 1,3 (mit dem “MESI” gemessen bis 1,4) sind normale Werte. Bei Werten unter 0,9 bis 0,75 kann man auf jeden Fall noch eine normale Kompression anlegen. Sie sind aber zu kontrollieren.

Bis November 2019 führte ich die Messungen mittels Ultraschall Doppler durch. Dies ist aber ein wenig Aufwendig für den Ungeübten. Also für den, der dies nicht jeden Tag machen muss. Die linke Hand pumpt auf und lässt die Luft ab, die rechte Hand muss ganz ruhig, nicht verrückend mit gleichem Druck die Sonde punktgenau halten. Dazu kommt das darauf achten, dass das Gerät nicht runterfällt. Sicherlich gab es eine Software, wo man die Daten einpflegen konnte. Insgesamt doch Zeitaufwendig. Und so “klagte” ich mein Leid im Dezember 2019 dem damaligen Außendienstmitarbeiter der Firma “medi” (https://www.medi.de/unternehmen/). Er: da gibt es doch das Gerät “MESI”.

Am Arm und den Beinen gleichzeitig den Blutdruck messen, rechnen lassen, an den PC übertragen, Name des Durchführenden, des Patienten einpflegen, abspeichern und versenden.

Ja, so einfach! Im Dezember 2019 noch ein Testgerät bekommen. Im Januar mein eigenes mit normalen und großen Manschetten. Seitdem werden nun bei allen Patienten mit Wunden an den Beinen schnell und unkompliziert der ABI bestimmt.

Dabei kommen wir schon zu überraschenden Ergebnissen. Nicht das Bein mit der Wunde hat eine schlechte Durchblutung.

Einen guten Wert kann man nicht “zaubern”, ein schlechter Wert zeigt sich dann beim Gefäßspezialisten manchmal als doch nicht so schlecht. Damit können wir “leben”.

Was es noch zu sagen/schreiben gebe........

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