Eigentlich wollte ich längst einen Erfahrungsbericht über Granulox geschrieben haben. Zum einen habe ich zur Zeit sehr viele Wunden zu versorgen. Zum anderen war aber auch „meine Frau K“ dafür ungeeignet. Siehe Bericht Teil 11.

Nun, gestern habe ich nun wieder begonnen es bei einer Patientin, Ulcus im Narbengewebe nach Fraktur des Schienbein zu behandeln. Im November fogt der Bericht. Hier die Ausgangssituation. Proceder: Reinigung mit Prontosan, jeden 2. Tag aufsprühen des Granulox, wechsel des Aquacel foam adh. jeden 4. Tag. Patientin trägt Kompressionsstrumpf.

4 Comments

Eckart.SchusterOktober 3, 2012 at 8:02 pm

Wie viele Personen scҺreiben echt dieѕen Weblog? Denn
mir sϲheіnt es ab und an, dass die Berichte verschiedenartig geschrieben worden ѕind, von meɦreren Personen halt.
Der Redestil weiters der Wortschatz ist anders.

    Eckart.SchusterOktober 3, 2012 at 8:02 pm

    Die Frage läßt sich einfach beantworten – neben mir gibt es keine weiteren Verfasser.
    Deshalb dauert es auch bis zum nächsten Bericht. Gründe:
    1. weil die Patienten einwilligen müssen (das tut nicht jeder) und
    2. weil schon 12 Stunden Arbeit pro Tag geleistet werden (Wundmanager werden von den Krankenkassen nur sporadisch bezahlt – ein Thema für sich).

Eckart.SchusterOktober 3, 2012 at 8:02 pm

Hallo,

Granulox braucht Sauerstoff, sprich Luft von außen. Aquacel foam adhesive ist also eher ein unpassender Sekundärverband, da semiokklusiv!

Mit freundlichen Grüßen

Uta Wehrmann

    Eckart.SchusterOktober 3, 2012 at 8:02 pm

    semiokklusiv bedeutet: der Verband ist bakteriendicht, aber wasserdampfdurchlässig. Ein kontrollierter Gasaustausch zwischen Wunde und Umgebung findet statt. Dieser wird bewirkt durch Abdeckung der meisten modernen Wundverbände mit Polyurethanfolie, die einen kontrollierten Gasaustausch ermöglicht. Polyurethan wird je nach Verwendung mit unterschiedlichen Dampfdurchlässigkeiten hergestellt. Wundfolien haben eine durchschnittliche Diffusion um 4000g/m2/24h/37°C
    Quelle: http://www.wundplattform.com/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=1&id=295&Itemid=388 Stand 17.09.2012

    Den Silikonhaftrand, den würde ich nun NICHT auf der Wunde platzieren, macht man aber ja auch nicht! Ansonsten habe ich in den Informationen der Firma Convatec nichts gefunden, was dagegen spricht. Der Vorschlag diese Wundauflage zu verwenden wurde von der Wundberaterin/Aussendienstmitarbeiterin der Firma SastoMed (Granulox) als: „dagegen spricht nichts“ angenommen.
    Der Hersteller SastoMed gibt an:
    Das wasserlösliche Hämoglobin verteilt sich gleichmäßig im Exsudat. Hämoglobin kann Sauerstoff binden und wieder abgeben. Nach dem Aufsprühen wird Luftsauerstoff gebunden und entlang des Konzentrationsgefälles zum Wundgrund transportiert (Prinzip der erleichterten Diffusion).
    Quelle: http://www.granulox.de
    Der meiste Sauerstoff wird also mit dem Aufsprühen gebunden. Es sind daher meines erachtens relativ kurze Verbandwechsel Intervalle (max nach 72 Sunden) notwendig.

Was es noch zu sagen/schreiben gebe........

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