Die Reichweite meines Tesla war im Winter absolut ausreichend. Es gab keinen Tag der „Arbeitsverweigerung“

Meine Erkenntnis: man sollte die Zeit für das Betanken eines „Verbrenner“ mit der benötigten Ladezeit des E-Auto NICHT vergleichen. Wenn, dann das persönliche Zeitmanagement für obige Vorgänge. Was meine ich damit. Beispiel:

Ich fahre zwischen 6 und 7 Tausend Kilometer im Monat. Bis August 2017 fuhr ich einen Rexton Execute, 10 Monate/Neuwagen. Schönes Auto. Im Schnitt aller 900 Km war Tanken „angesagt“. Dabei mussten Preisvergleiche vorab durchgeführt werden und auch mal abends extra los. Immerhin gab ich bis zu 600 Euro für den Dieselkraftstoff aus. Laut Spritmonitor tankte ich in den 10 Monaten 87 mal. Auf das Jahr also gerundete 104 mal. Als benötigte Zeit für einen Tankvorgang kann man gute 10 Minuten veranschlagen. Somit 1040 Minuten im Jahr für das betanken. Dabei kann man nebenbei noch die Frontscheibe säubern. Ein Entfernen vom Auto ist nicht drin.

Jetzt lade ich den Tesla Nachts in der „Garage“. Immer sodass ich morgens die Energie habe, die ich für den Tag benötige. Das können 200 bis 300 Kilometer schon mal sein. Zuzüglich wird noch eine „Reserve“ dazu geladen. Während des Ladens schlafe ich ganz entspannt und somit habe ich im Arbeitsalltag eine „Belastung bezüglich der Kraftstoff/Energie zufuhr des Tesla“ von 0 Minuten.

Auf Fahrten über 300 Kilometer (ohne Lademöglichkeit am Zielort) sind Pausen ein zu planen. Und da dauert die Fahrt jetzt länger als mit dem Verbrenner. Ich berichtete. Im Schnitt werden 30 Minuten benötigt.

Mit dem Tesla fahre ich deutlich schneller als mit dem Rexton. Nach gut 300 Kilometer Fahrt kann man, sollte man, eine Pause einlegen. Reisen – nicht Rasen! Die Pausen für Mensch und Haustier eingeplant sollten halt nun so geplant sein, das auch der Tesla seinen Strom bekommt. Denn ein EXTRA Anhalten für TANKEN fällt beim E-Auto schlicht und einfach weg. Und daher kann man Tanken und Laden nicht miteinander vergleichen. Die Frage könnte lauten: wie oft musst Du eine Pause einlegen?

Und hier muss nun noch erwähnt werden: wenn mir jemand an der Tankstelle angeboten hätte, bleibe 30 Minuten mit Deinem Fahrzeug hier, egal ob Du Geld aus gibst oder nicht – die Tankfüllung kostet Dir nichts. Ich denke, viele wären 30 Minuten geblieben.
Beim Laden des Tesla am SuC ist es so. Es entstehen mir keine Kosten. Ich fahre nach Sardinien und es entstehen keine Kosten bis dahin. Fast 2000 Kilometer eine Tour. Da kann man doch mal Pause machen.

UND:

Aufgrund der nun drohenden Fahrverbote (auch in Hannover) sehe ich mich in meiner Entscheidung des Umstieges bestätigt.

Was es noch zu sagen/schreiben gebe........

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