Fachvertrauen

Fachvertrauen

Eckart.Schuster No Comments

In der Regel überweist die Hausärztin, der Hausarzt in das entsprechenden Fach. Und wir nehmen die Empfehlungen meist an. Lassen uns operieren, nehmen die verordneten Medikamente usw. Wenn nicht, dann geht es meist schief. Selbst Schuld heißt es dann.

Leider meinen viel zu viele, beim Virologen, bei der Virologin müssen wir nicht so handeln. Da hören diese Menschen auf Artverwandte Berufe bis auf absolute Laien, die aber glauben Experte, Expertin zu sein.

Alle Virologen und Virologinnen empfehlen die Impfung. Millionen Menschen auf der gesamten Welt sind bereits geimpft. Klar, man kann Nebenwirkungen haben, Aber ihr Raucht, ihr Trinkt Alkohol, Ihr fahrt zu schnell Auto. Die meisten Unfälle passieren im Haushalt und wer hat den nicht?

Lasst Euch impfen und seit ein gewinn für alle. Ich helfe gerne in meinem Fachgebiet und am liebsten ohne zusätzliche Auflagen. Ganz auf die Wunde konzentriert. Ich bin geimpft.

Schmerz lass nach, Luxxamed HD2000

Eckart.Schuster No Comments

Um eine Wunde zur Abheilung zu bringen, bedarf es vieles. Wer nur meint sich nur um den Defekt kümmern zu müssen, wird oft sehr frustriert sein. Oft wird dann behauptet, der Patient macht nicht mit, ist Non Compliance (mangelnde Mitarbeit bzw. Kooperation des Patienten bei einer medizinischen Behandlung, z.B. die Verweigerung einer Therapiemaßnahme oder die Nichtbefolgung von Verhaltensregeln)

Schmerzen sind vielfach die Ursache einer Non Compliance. Jeder kennt es. Hat man starke Schmerzen, kann man schlecht jemandem zuhören. Man möchte einfach seine Ruhe haben und hofft, der Schmerz lässt schnell nach. Es muss dabei sich nicht um einen Wundschmerz handeln. Fatal, wenn Behandler den Menschen nicht als Ganzes sehen. Jeder 4. über 60 Jahre hat einen chronischen Schmerz. Eine Studie dazu hatte ich mit meinen Mitarbeitern auf dem Schmerzkongress 2008 bereits veröffentlicht. Wenn also ein Mensch Schmerzen beim Laufen hat, wird er die 3 L Regel (Laufen – Liegen – Lobenswert) leben? Wohl kaum.

Sicherlich gibt es Medikamente und der Arzt hat auch diese Verordnet. Und ja, das Verordnete “bei Bedarf” wird meist mit “wenn Du es vor Schmerz nicht mehr aushält” übersetzt. Und richtig ist auch, dass viele Patienten keine, wenige Schmerzmedikamente einnehmen möchten. Weil Sie schon so viele nehmen. Haben diese Patienten “Pech” gehabt?

Luxxamed HD2000 im Einsatz

Anfang dieses Jahres bin ich auf das Luxxamed HD2000 Aufmerksam geworden. Was für Professionelle Sportler der verschiedensten Sportarten eine Selbstverständlichkeit ist, sollte doch auch etwas für die Jahre nach dem großen Sport sein. 5 Patienten baten wir für eine Therapie sich zur Verfügung zu stellen. Aus Kassel war man angereist, um uns das Gerät vorzuführen. Eine Behandlung dauert insgesamt eine gute dreiviertel Stunde. Alle 5 Patienten verspürten eine Besserung Ihrer Situation und 3 von Ihnen wollten (ohne dass wir dies in Aussicht gestellt hatten) gleich am nächsten Tag eine weitere Behandlung. Grund für uns das Gerät für die Praxis zu leasen.

Kurz die Wirkungsweise:

Sowohl das Schmerzempfinden als auch die Übertragung der Symptome finden im menschlichen Körper auf elektrischem Wege statt. Durch die Stimulation der Nerven wird eine geringe elektrische Spannung erzeugt. Diese wird dann bis zu den Übergängen, die in der Medizin als Synapsen bezeichnet werden, geleitet. In den Synapsen treten chemische Reaktionen auf. Die Substanzen werden auf weitere Nervenbahnen verteilt und wiederum in eine elektrische Spannung umgewandelt.

Im ersten Schritt misst das Gerät die elektrische Spannung sowie die Stromstärke in den Nervenbahnen. Anhand der gewonnenen Daten wird ein elektrischer Strom durch den Körper geleitet. Da die Stromstärke in einem Bereich von wenigen Mikroampere liegt, spürt der Patient höchstens ein leichtes Kribbeln. Während der Strom durch den Körper fließt, finden immer wieder Messungen statt. Dadurch passt das Gerät automatisch die Stromstärke nach den jeweiligen Gegebenheiten an. Auf diese Weise wird eine optimale Therapie durchgeführt.

Während dieser Zeit sammeln die Zellen im Körper neue Energie, weil sie durch den zugeführten elektrischen Strom im erheblichen Maße entspannt wurden.

Gleichzeitig wird die Lymphzirkulation gefördert und die Selbstheilungsmechanismen werden angeregt und unterstützt.

Zusätzlich wird das betroffene Gewebe mit LED-Licht in verschiedenen Wellenlängen stimuliert.

Unter der Rubrik: Wundbehandlung gibt es 9 verschiedene Programme. Unter anderem ein “Infekt Programm”.

Seit einem Monat nun im Einsatz. Patienten mit Wunden in den unteren Extremitäten berichten, Ihre Beine fühlen sich leichter an. Der Schmerz wäre während des Verbandwechseln nicht so stark und würde wesentlich schneller abklingen. Ein anderer Patient berichtet (Wundheilungsstörung nach Herz OP mit Ulcus cruris am Unterschenkel), er kann jetzt wieder auf der rechten Seite liegen, dies war vor Beginn der Elektrotherapie überhaupt nicht möglich und wurde von Mal zu Mal immer besser.

Natürlich müssen die Patienten die Behandlung bezahlen. Krankenkassen erstatten diese Behandlungskosten nicht. Andere Nebenwirkungen gibt es aber nicht. Bei 80 % der Patienten traf bisher eine Besserung nach dem ersten Mal ein. Die erste Behandlung kostet nichts. So kann jeder es für sich probieren.

Ich bin Überzeugt, einen weiteren wichtigen Baustein für die Wundversorgung in der Praxis zu haben.

Corona fordert Veränderung

Eckart.Schuster No Comments

Schützen, Vorsorge. Homeoffice geht nicht. Patienten kommen nun mal in die Praxis. Aber der Innendienst teilt sich nun auf. Es arbeitet immer nur einer. Und da alle theoretisch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit gelangen könnten, dürfte auch die Politik damit einverstanden sein. Eine Ansteckung auf diesem Wege nahezu ausgeschlossen.

Der Außendienst wird Heime nur im absoluten Notfall besuchen. Dies sind hier in Niedersachsen ja die aktuellen Hotspots. Zusammen mit den Krankenhäusern. Man hätte doch lieber erst einmal alle Mitarbeiter des Gesundheitswesen (Pflegekräfte, Ärzte, Rettungssanitäter*innen usw.) die Polizei und die Feuerwehr impfen sollen. Ältere Menschen wären dann auch geschützt gewesen. Aber wie kann ich Pflegenotstand mit der Pandemie in Zusammenhang bringen? Herr Spahn ordert doch Pflegekräfte in der ganzen Welt nach. Und auch unsere “Journaille” findet das ganze nicht schlimm (genug). Lieber nach Amerika jeden Tag (neben der Pandemie) mehrfach schauen. Ich nenne das Ablenken vom Eigentlichen.

Man kann natürlich nicht alles so weiter abarbeiten. Ich hoffe und wünsche mir, es ist wirklich nur noch für ein paar Monate. Baulich habe ich die Praxis aufgrund der Pandemie etwas umgebaut. Dies aber für länger als nur für ein paar Monate.

Eine Glaswand lässt bekanntlich nichts durch und man braucht nichts mehr zu drücken, um beim Betreten der Praxis sich die Hände zu desinfizieren.
Eine Schwing/Klapptür trennt nun den Bereich noch mehr ab.

ABI – Messung

Eckart.Schuster No Comments

Viele Menschen über 30 Jahre haben bereits ein Rückflussproblem aus den Beinen in den Oberkörper. Das liegt mit unseren Tätigkeiten, den immer mehr Sitzen und Stehen zusammen. Dazu benötigt man keine großen Untersuchungen. Es reicht, wenn man seine Strümpfe abstreift und den nach gut 2 Minuten immer noch einen Abdruck der Strümpfe an seinem Bein sieht. Solange die Haut intakt, solange ist das auch okay. Empfehlung: während der Arbeit Kompressionsstrümpfe tragen.

Wir Menschen können nun nicht nur Probleme mit dem Rückfluss bekommen. Das lebenswichtige Blut muss ja erst einmal hinunter in die Beine / Füße. Und wenn ich wissen möchte, ob ich dem Patienten eine Kompression anlegen kann (um den Rückfluss zu verbessern), dann muss ich wissen, ob die arterielle Durchblutung auch unter Kompression gewährleistet ist.

Als ich mit dem Wundmanagement begonnen habe, so habe ich die Ärzte anfangs danach gefragt. Meist konnten mir die Ärzte dazu keine Auskunft geben. Einer drehte mal den Kopf zum Patienten, schaute danach zu mir und sagte, “bei dem Alter ja”. Selbst ist man also gefragt.

ABI = Messung des Blutdruckes oberhalb des Knöchel und am Arm. Oberer Wert (systolische) des am Knöchel gemessenen durch den oberen Wert am Arm gemessen ergibt den Index. Optimal wäre also 1,0. Von 0,9 bis 1,3 (mit dem “MESI” gemessen bis 1,4) sind normale Werte. Bei Werten unter 0,9 bis 0,75 kann man auf jeden Fall noch eine normale Kompression anlegen. Sie sind aber zu kontrollieren.

Bis November 2019 führte ich die Messungen mittels Ultraschall Doppler durch. Dies ist aber ein wenig Aufwendig für den Ungeübten. Also für den, der dies nicht jeden Tag machen muss. Die linke Hand pumpt auf und lässt die Luft ab, die rechte Hand muss ganz ruhig, nicht verrückend mit gleichem Druck die Sonde punktgenau halten. Dazu kommt das darauf achten, dass das Gerät nicht runterfällt. Sicherlich gab es eine Software, wo man die Daten einpflegen konnte. Insgesamt doch Zeitaufwendig. Und so “klagte” ich mein Leid im Dezember 2019 dem damaligen Außendienstmitarbeiter der Firma “medi” (https://www.medi.de/unternehmen/). Er: da gibt es doch das Gerät “MESI”.

Am Arm und den Beinen gleichzeitig den Blutdruck messen, rechnen lassen, an den PC übertragen, Name des Durchführenden, des Patienten einpflegen, abspeichern und versenden.

Ja, so einfach! Im Dezember 2019 noch ein Testgerät bekommen. Im Januar mein eigenes mit normalen und großen Manschetten. Seitdem werden nun bei allen Patienten mit Wunden an den Beinen schnell und unkompliziert der ABI bestimmt.

Dabei kommen wir schon zu überraschenden Ergebnissen. Nicht das Bein mit der Wunde hat eine schlechte Durchblutung.

Einen guten Wert kann man nicht “zaubern”, ein schlechter Wert zeigt sich dann beim Gefäßspezialisten manchmal als doch nicht so schlecht. Damit können wir “leben”.

Checkpoint WUNDE

Eckart.Schuster No Comments

Eigentlich wollten wir damit schon im Frühling anfangen. Nur Corona ließ es nicht zu. Diese Woche nun der Beginn. Der Wartebereich ist ausgestattet mit einem Beamer. Besucher können sich während des Wartens Bilder von Sardinien anschauen (www. mein-Tagebuch.de).

Zu Gast hatten wir eine Praxis aus Wunstorf. Dazu eine Kollegin und natürlich wir vom “Außendienst”. Wir konnten uns mit mehr als 1,5 Meter verteilen und über das Thema: Zusammenarbeit der einzelnen Professionen herzlich austauschen. Schlappe Stunde. Der Anfang ist gemacht.

Meisterschülerin?

Eckart.Schuster No Comments

Nun, ich “spiele” hier jetzt ein wenig. Eckart werde ich gerufen, weil meine Mutter den Meister Eckart verehrte. Zumindest diesen Philosophen für würdig befunden hat einen Sohn nach ihm zu benennen. Und nun habe ich am 01.09.2020 eine junge Altenpflegerin eingestellt, die mich unterstützen soll.

Sie ist eine sehr gute Altenpflegerin. Nun soll sie eine sehr gute Wundexpertin werden. Ihre Grundlagen sind sehr gut. Ist sie also eine Meisterschülerin?

Demnächst werde ich berichten über die ersten Zahlen / Fakten, die ich mittels dem Gerät “Mesi” zur sehr einfachen Messung Betreff Knöchel Brachial Index herausgefunden habe. Ein paar Ergebnisse werden noch benötigt.

Wenn die Bakterie in der Häuslichkeit unterschätzt wird

Eckart.Schuster No Comments

Alter Verband ab – neuer Verband aufgebracht. Und die Katastrophe ist Perfekt, weil man die Reinigung und Pflege als zu vernachlässigen angesehen hat.

Selbst in Wundzentren wird an die Versorgenden einer Wunde ausgegeben: Reinigen mit (zum Beispiel Octenisept) verboten! Liegt mir schriftlich vor. Was sind das für Experten? Können sie mehr sehen als der “normale” Mensch? Auch wird sehr oft das Medizinproduktegesetz als für nicht nötig angesehen. “Ja, im Krankenhaus muss man nur steril arbeiten, aber doch nicht in der Häuslichkeit. Die Bakterien kennen sich doch”. So, die Begründung. Natürlich ist ein Hygienemanagement wie im Krankenhaus nicht in der Häuslichkeit umzusetzen. Aber das einfachste schon.

Bei Tageslicht betrachtet: nichts Auffälliges.
Den Raum verdunkelt, das MolecuLight i:X zeigt die Belastung.

Wie man sieht, die Bilder sind zwei Jahre alt. Bei einer chronischen Wunde sind die Bakterien nicht nur auf der Wunde, sondern besiedeln gleich große Hautareale der Umgebung.

VOR Reinigung, der Patient hat in diesem Bereich KEINE Wunde
NACH Reinigung
Bei Tageslicht betrachtet

Fazit: wer die Macht der Bakterien unterschätzt, der kann dem Patienten großes Leid zufügen. Deshalb: alles was “verpackt” wurde muss gereinigt und gepflegt werden. Die Bildgebungsvorrichtung MolecuLight i:X ist eine sehr gute Möglichkeit die Belastung darzustellen. Gezielt dann bei Bedarf Abstriche zu nehmen. Es dürfen nur sterile Produkte, von der Reinigungsflüssigkeit und Kompresse bis hin zur Wundauflage verwandt werden.

Wer dies nicht einsieht, der sollte bitteschön das Versorgen von Wunden lassen.

DURCHBRUCH

Eckart.Schuster No Comments

Die Praxis wird größer und zwar um gute 20 m².

3 Plätze für wartende (meist kommend mit Angehörigen) waren nun doch arg wenig. Ruhe kehrt nun im Eingangsbereich ein.

Nutzen wollen wir den Raum aber auch für Information. Hierzu werden wir in (un)regelmäßigen Abständen Praxen einladen um rund über “die Wunde” zu informieren.

Der Sonnenuntergang an der Westküste Sardinien von mir aufgenommen wird natürlich eine Wand im neuen Raum finden.

Druckentlastung – Für was eine Dokumentation doch gut ist

Eckart.Schuster No Comments

Druck, ständig auf derselben Körperstelle ist die Ursache für das Bekommen eines Druckgeschwüres. Dies ist allseits bekannt. Und allen wird es logisch erscheinen: Druckentlastung die Voraussetzung für die Abheilung. Menschen, die man nun nicht mehr mobilisiert bekommt, die sogenannten “Bettlägrigen”, diese müssen nun regelmäßig gelagert werden. Rund um die Uhr aller 2 bis 3 Stunden. Hilfsmittel wie Wechseldrucksysteme sind nur eine Unterstützung. Gelagert werden muss trotzdem. Schon seit einigen Jahren gibt es nun auch Seitenlagerungssysteme. Sie bestehen meist aus zwei Luftkammern, die gut etwas länger als die Hälfte des Bettes sind und je eine Hälfte dieses ausfüllen. Sie werden unter die Matratze gelegt. Computergesteuert werden nun wechselseitig die Kammern mit Luft befüllt und teilweise Sensor-gestützt auf den gewünschten Neigungswinkel aufgepumpt. Dies geschieht langsam und geräuschlos. Natürlich lässt sich bei den meisten einstellen wie lange die Position eingehalten werden soll. Voraussetzung für den Einsatz solcher Systeme ist aber, der betroffene kann, sich tatsächlich nicht seine Liegeposition verändern. Zum Beispiel indem er sich mehr auf eine Seite des Bettes lagert. Bei vielen Immobilen Patienten ist dies aber der Fall. Sie können sich nicht selbst lagern.

Zu Hause, von den Angehörigen gepflegt ist das “rund um die Uhr lagern” ein Problem. Es ist ganz einfach: Angehörige müssen auch mal schlafen, sich erholen und dies tun sie meist in der Nacht.

Natürlich kostet so ein System Geld und die Krankenkassen haben viele Wechseldrucksysteme im Angebot, sind preiswerter. So werden meist die Anträge für ein Seitenlagerungssystem abgelehnt. Mit guter Dokumentation kann man dann aber auch Krankenkassen überzeugen. Es reicht halt nicht nur ein Foto der Wunde mit dazugehöriger Wundbeschreibung. Der ganze Mensch.

Hier aus Januar 2019, beim Patienten unter dem Punkt “Tagesaktuelle Bemerkung” schrieb ich:

Frau___ hat die Antwort der AOK (Ablehnung) mit Begründung (Gutachten des MDK) erhalten. Diese beiden Dokumente wurden zusammen bewertet.
Aus dem Gutachten geht hervor, dass die Situation unter dem Punkt “Sachverhalt” richtig erfasst wird. Herr _____ ist aufgrund der Grunderkrankungen immobil, er kann KEINE eigenständige Positionswechsel durchführen bzw. passive Wechsel unterstützen.
Unter dem Punkt “Sozialmedizinische Beurteilung…” unterstellt nun der Gutachter dem Patienten er sei ein Simulant. Denn er unterstellt dem Patienten “nächtliche Resteigenbewegungen” die dazu führen, das Herr
_____ seine Liegeposition so verändert, dass das Lagerungssystem unwirksam ist.
Unsere Begründung für die Behauptung: Frau _
____ lagert das letzte Mal um 24 Uhr. Sie findet ihren Mann zur ersten Lagerung zwischen 06. und 07 Uhr so vor wie er 24 Uhr gelagert wurde. Herr ____ lagert sich also in der Zwischenzeit um und achtet darauf morgens, dann genauso wieder zu liegen wie die Ehefrau es gemacht hat.
Der Gutachter unterstellt unter stellig der Ehefrau unzureichend zu lagern. Er vermerkt: >> Ein Lagerungsplan wird nicht vorgelegt. Inwieweit am Tage gelagert wird, ist nicht dargelegt << Der Gutachter hat wohl in der Wunddokumentation nicht alles gelesen. So steht in JEDER Dokumentation seit dem 21.09.2018 unter dem Punkt der Vorgehensweise (Seite 3): >> Wichtig: aller zwei bis 3 Stunden sollten Lagerungen durchgeführt werden. Empfehlung: Seitenlagerungssystem, zum Beispiel der Firma Ekamed (Wunstorf, Nds.) << Dies ist ein Punkt der Therapieumsetzung und wird natürlich wie der gesamte Vorgang des Verbandwechsels umgesetzt. Die Wunddokumentation wird neben dem behandelnden Arzt, des Pflegedienstes NATÜRLICH in ERSTER LINIE dem Patienten/Angehörigen ausgehändigt. So kann der Patient / Angehörige AKTIV an seiner Gesundung mitwirken und fungiert im Bezug des Verbandwechsels als “Qualitätsmanagementbeauftragter” um eine gleichbleibende Qualität des Verbandwechsels zu gewährleisten. Frau
___ hat also diese Forderung gelesen und setzt sie um! Und es ist NICHT ERFORDERLICH, dass Angehörige für die Krankenkasse / MDK dies Dokumentieren. Sollen nun alle Versicherte, die Medikamente verordnet bekommen haben einen Beleg der Einnahme der Krankenkasse zukommen lassen?

Der Gutachter unterstellt mir, ich hätte nur eine Pflegeerleichterung für die Ehefrau im Blick. So schreibt er: >> nach Angaben des Wundzentrums sei hier die Erleichterung der Pflegeperson im Blick, damit insbesondere auch nachts eine entsprechende Lagerung erfolgen kann/muss, ohne dass die pflegende Ehefrau aufstehen müsse.<<<<

In der Dokumentation vom 21.09.2018 begründete ich den Einsatz wie folgt: >>> Er MUSS “rund um die Uhr” gelagert werden. In der häuslichkeit kann dies durch Angehörige (Ehefrau) nicht zu 100% geleistet werden. Sie benötigt Nachts ausreichend Schlaf um tagsüber die Pflege zu gewährleisten.
Es ist daher dringendst angeraten ein Seitenlagerungssystem, welches “rund um die Uhr” lagert mit zur Anwendung zu bringen. Wechseldrucksysteme können dies NICHT leisten!<<<<

Fazit: Der Gutachter ist NICHT der Meinung, das der Mensch eine längere Erholungsphase mittels Schlaf benötigt. Denn seiner Meinung kann schon die Ehefrau sich den Wecker stellen, um auch in der Nacht zu lagern. Er nimmt somit Folgeerkrankungen, die aufgrund der Pflege und Betreuung des Ehemannes die Ehefrau bekommt, in Kauf.

Dass es der Krankenkasse und dem Gutachter “nur” um das Geld geht, welches man nicht bereit ist auszugeben, geht aus der Feststellung unter Punkt “Sachverhalt” für Krankenkasse / Leistungserbringer” hervor. Zitat >> der Kostenvoranschlag weist dieses System im Kostenrahmen von 2.731,76 Euro aus.<<<

Diese Festellung soll wohl den Versicherten / Angehörigen erschrecken. Nach dem Motto, “ach so teuer, hätte ich es gewusst, ich hätte das gar nicht verlangt, usw.”
Unsere Meinung dazu:
Der Aufdruck “AOK” auf dem Trikot der Handballer hat mit Sicherheit viel mehr gekostet. Krankheiten wurden damit NICHT verhindert. Es gab Verletzungen von Sportlern die dieses Trikot getragen haben. Das Geld hat die AOK aber per Gesetz von Arbeitgebern und Arbeitnehmer erhalten, um Krankheiten der Versicherten zu behandeln und nicht Menschen in der ganzen Welt mitzuteilen das es eine AOK gibt! Diese “Millionenausgabe” sollte auf Rechtmäßigkeit überprüft werden. Die Ausgabe von 2.731,76 wirkt dagegen als sehr klein.
Richtig wurde festegestellt: der Dekubitus entstand im Krankenhaus. Er ist die Folge eines Pflegefehlers. Hier kann sich die Krankenkasse die Behandlungskosten vom Verursacher einklagen. Warum wird dies nicht gemacht? “Vetternwirtschaft”?
Hiermit versichere ich, dass das Wundzentrum KEINE Vorteile jeglicher Art durch den Einsatz eines Seitenlagerungssystem der Firma Ekamed erhält.

Die gesamte Wunddokumentation wurde als Begründung zum Widerspruch der Krankenkasse übergeben. Drei Monate später erhielt das Ehepaar den Bescheid nun ein Seitenlagerungssystem auf Kosten der Krankenkasse einsetzen zu können.

Der Dekubitus ist abgeheilt.

debritom+ Debridieren mittels Wasserstrahl

Eckart.Schuster No Comments
Wundreinigung mittels Wasser

Ich teste aktuell das debritom+ der Firma “medaxis” in meiner Praxis.
Darauf aufmerksam wurde ich auf dem Wundkongress in Bremen. Mühelos konnte ich dort die weißen Fasern einer Apfelsine von dieser Entfernen, ohne die Frucht selbst zu beschädigen.
Das Gerät selbst und das Zubehör (Einmal Material oder für einen Tag) kosten natürlich Geld. Und so ist es gut, es nun zu testen zu können.

Wundreinigung mittels Wasser

Auf der Homepage der Firma Medaxis ist unter anderem zu lesen:
debritom+ wird im stationären und ambulanten Bereich eingesetzt. Da die Behandlung ohne Narkose erfolgt, muss sie nicht zwingend von einem Arzt durchgeführt oder begleitet werden. Eine Wundfachperson kann die anspruchsvolle, wenig invasive Wundreinigung selbständig vornehmen. Dies begünstigt, dass die Wunde anstelle eines einfachen Verbandwechsels zugleich debridiert* werden kann. Die eingestellte Druckintensität am Gerät, die Distanz zwischen Wunde und Düse sowie die Feinheit der Wischbewegungen bestimmen, wie viel vom Wundbelag abgetragen wird.
Quelle: https://www.medaxis.ch/de.html (Stand 20.07.2019)

Vor Einsatz des debritom*
Vor Einsatz des debritom+
Nach Einsatz des debritom+

Meine Patienten berichten mir:
Während der Behandlung schmerzt es logischerweise, aber nicht so wie beim Einsatz von Debrisoft, oder einer Mullkompresse. Also der mechanischen Reinigung. Und, der Schmerz hält nicht so lange an wie bei der mechanischen Reinigung.

vor Reinigung mit debritom+
vor Reinigung mit debritom+
vor Reinigung mit debritom+
nach Reinigung mit debritom+

Übung macht sicherlich den Meister.

KURZZUGBINDE

Eckart.Schuster No Comments

Kurzzugbinden wiederverwendbar
Sie benötigen tatsächlich die Pflege, die jeder Hersteller solcher Binden auch auf jeder Binde aufgedruckt vorgibt. Kochwäsche! 95 Grad also.
Warum?
Nun, mir werden öfters Menschen mit Ulcerationen und massiver Entzündung des gesamten Unterschenkel vorgestellt. Manchmal so schlimm, dass man am Anfang der Betreuung noch gar nicht weiß, was ist tatsächlich ein Ulcus cruris venosum und was ist eigentlich “lediglich durch die Entzündung entstandener” Defekt.
Massiv die Exsudation. Schmerzen, flammendes Rot bekommt man zu Gesicht.
Fragt man den Betroffenen, “wie pflegen Sie die Binden”? So erhält man gefühlt zu 99% mit voller Inbrunst die Antwort: “alle mit der Hand gewaschen!” “Da pass ich ganz genau auf und bin ganz gründlich!”. Ich, “also mit einer Temperatur weit unter 40 Grad?” Antwort: “JA, natürlich”!
Ich zeige die Binde so, dass der Pflegehinweis vom Patienten sehr gut zu sehen ist.
Betroffener erstaunt, “das wusste ich nicht, ab jetzt koche ich die Binden”.
Was war geschehen? Nun, Binde vom Unterschenkel abgenommen. Da sind natürlich viele Bakterien. Handwäsche und das fanden bestimmt die Bakterien super. Nach Trocknung wieder auf den Unterschenkel. Hilfe bekam der Unterschenkel nicht. Der Verbandstoff wurde nur größer gewählt, um alles gut abzudecken. Ist der größte dem “Versorger” bekannte Verbandstoff nicht mehr groß genug, so kam dann schon mal die Mitteilung nun nicht mehr weiterzuwissen….
Auch wurde dabei sehr oft vergessen für die notwendige Polsterung zu sorgen. Sie rezeptieren zu lassen.
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) teilt ihren Ärzten mit, mit den wiederverwendbaren Kurzzugbinden spart man viel Geld im Verhältnis zu Kompressionsfertigverbänden. Dabei wird bei der Preisfindung schon die Polsterung usw. nicht mit berechnet. Und natürlich: man muss mehr Binden rezeptieren. Mit 4 Binden kommt man nicht weit. Und wenn man dann die Verbandstoff Kosten sieht, die nun durch das Rezeptieren entstanden sind. Ja, dann komme ich zum Ergebnis: besser für die Wundheilung, für den Betroffenen UND das Budget des Arztes sind Einmal Produkte.

Wiederverwendbares ist eigentlich auch aus jedem Krankenhaus verschwunden. Warum wohl? Wenn ich mir vorstelle, dass solch ein Patient mit seiner hochgradigen Infektion in ein Krankenhaus eingeliefert werden muss…. Vorsorge, Prophylaxe beginnt zu Hause!

Liebe KV, denken Sie immer daran, auch ein ihnen lieber Angehöriger könnte dann neben solch einem super infizierten Menschen im Krankenhaus liegen…. Gesundheit geht vor Geld!

LUFT MUSS RAN?

Eckart.Schuster No Comments

Immer wieder mal ruft mich ein besorgter Patient an. Er kommt von seinem Arzt. Dieser meint, wir sollten jetzt da Luft ran lassen. Verband ab! Und das, obwohl doch die Wundheilung vorangeht.

Meine Antwort: wenn der liebe Gott es gewollt hätte, das an Granulationsgewebe Luft ran kommt, er hätte uns keine Haut gegeben.

Diese Antwort hat bisher alle Patienten bewogen die Therapie so weiter fortzusetzen und den “Ratschlag” nicht zu folgen.

Tesla

Eckart.Schuster No Comments

Weitere Informationen hinterlege ich nun auf meiner Domain: https://mein-tagebuch.de/ und grade heute habe ich:

Wundreinigung – wie wichtig – Einhaltung Umsetzung Medizin Produkte Gesetz

Eckart.Schuster No Comments

Das Medizinproduktegesetz. Das wird leider nicht für voll genommen. Jeder regt sich über MRSA und Co auf – aber nur wenn es um die Keimbelastung im Krankenhaus geht. Zu Hause dürfen diese Bakterien tun und lassen was sie wollen. Selbst Wundexperten von ICW und DGFW schrecken teilweise nicht davor zurück Verbandstoff größer als benötigt zu bestellen und dann vom Verbandstoff immer ein Stück abschneiden, der Rest locker eingepackt für das nächste Mal. Weil ja angeblich der Verbandstoff zu teuer.
Durch das MolecuLight i:X Bildgebungsgerät kann man nun sehen, wie wichtig Wundreinigung und steriles arbeiten ist. Da wo Bakterien zu genüge sind müssen nicht noch mehr hin!

Die ersten Bilder zeigen die Wunde VOR Reinigung. Direkt nach Abnahme des Verbandes. Dieser hatte eine Verweildauer von 3 Tagen.

Bakterien die durch Cyan Fluoreszenz entdeckt werden: Pseudomonas aeruginosa

Bakterien die durch rote Fluoreszenz entdeckt werden:
Das KÖNNEN sein: Staphylococcus aureus, MRSA, Enterobacter cloacae und Enerococcus faecalis
Proteus mirablis, Klebsielle pneumoniae, Escheria coli, Beta-hemolytic Streptococci (Group B),
Coagulese-negative Staphylococci ( e.g.S.lugdunensis)

 

 

 

Reinigung des Unterschenkels:

Loser Biofilm mittels Octenisept getränkter Kompresse entfernt. Actimaris Wundgel aufgebracht, mit feuchten Kompressen den Unterschenkel umwickelt und 20 Minuten einwirken lassen. Anschließend mit NaCl0,9 % und Debrisoft die Wunden gereinigt, Biofilm entfernt. Nochmals Octenisept getränkte Kompressen auf die Wunden gelegt und gute 2 Minuten einwirken lassen.

Nun noch mal Fotografiert

 

 

Die Keimbelastung ist deutlich weniger, aber halt auch deutlich noch vorhanden. Man stelle sich vor – die Reinigung fände nicht statt. Oder jetzt kommt unsteriles Material, mit einem weiteren Bakterienstamm, auf die Wunde. Wer möchte das bei sich? Daher mein Aufruf an alle die Wunden versorgen:

 

 

 

NUR STERILES MATERIAL VERWENDEN und GRÜNDLICHE WUNDREINIGUNG!

Antwort von Tesla?

Eckart.Schuster No Comments

Lieber Herr Schuster,
vielen Dank für Ihr Feedback. Ihr Unmut ist verständlich. Allerdings wissen wir, dass man doch eine gewisse Zeit benötigt, um genügend Erfahrung zu sammeln. Zum Beispiel um den Angaben über den Akku, Restreichweite usw. zu Vertrauen. Man fährt deshalb Anfangs langsamer, lädt länger/mehr als benötigt. Die benötigte Sicherheit erlangt man aber mit der Zeit und wir sind uns sicher: beim nächsten Mal wird es schneller gehen.

So in etwa hätte die Antwort von TESLA ausfallen können. Tesla hat aber nicht geantwortet.

Im September/Oktober des letzten Jahres hatte ich runde 9.000 Km Tesla Erfahrung gesammelt. Nun waren es 55.000 Km zum Start und ja, es hat sich doch einiges geändert.

Ich hatte ja geschrieben: Fahrt zum Brenner über 11 Stunden und zum Vergleich der Verbrenner: 10 Stunden.

Im Netz entdeckte ich einen Routenplaner (https://abetterrouteplanner.com/), der speziell für Elektromobile entwickelt wurde. Dieser plante die Reise mit 9 Stunden und 46 Minuten. Für 872 Kilometer. Lediglich 8 Stunden und 9 Minuten davon in Bewegung. 1 Stunde und 37 Minuten für 4 mal Pause / Laden. Nun, es wurden 878 Km und gesamt benötigten wir 10 Stunden 15 Minuten. Also wie bei meinem letzten Verbrenner. 2 von den 4 Pausen waren länger, als es der Tesla für die benötigte Energieaufnahme benötigt hatte. Wir Menschen und Tiere benötigten da mehr Zeit. Tesla hätte also mit dem Antwortschreiben recht gehabt. Oder ich habe einfach zu schnell geschrieben. Entschuldigung Tesla.

Am Tag 2 ging es dann nicht einfach die Brennerautobahn weiter, sondern wir fuhren wie geplant die SS12. Diese bis Trient. Dort war die SS12 Betreff des Giros gesperrt und die Polizei empfahl uns nun die Autobahn. Interessant war aber, dass neben der doch sehr schönen Landschaft der Tesla bis dorthin so gut wie keinen Strom benötigte. Im Gegenteil, er lud runde 10 kWh auf. Das entspricht bei meiner Fahrweise runde 60 Kilometer mehr Strecke. Das geht nun mit einem Verbrenner gar nicht: während der Fahrt Tanken. Nach Livorno also ein entspanntes Fahren.

Auf der Insel selbst hat sich die Ladeinfrastruktur verbessert. Ich konnte ja am Villaggio Sabbie de Oro nun vernünftig laden. Allerdings fehlt der geplante Supercharger. Planung geht jetzt zu Ende 2018 laut Tesla Homepage. Standort immer noch Olbia und so für die gesamte Insel nicht optimal.

Hautpflege – ein muss bei jedem Verbandwechsel

Eckart.Schuster No Comments

Wenn man durch einen Kompressionsverband einen ganzen Unterschenkel “verpackt”, ja dann kann er vom Patienten nicht gepflegt werden. Schließlich bleibt der Kompressionsverband bis zum nächsten Verbandwechsel und das können 4 Tage schon mal sein (bei 2x wöchentlich).

Alles was also verpackt wurde, muss also nach Entpacken gepflegt werden. Ich wasche den Unterschenkel mit handelsüblicher Wasch Lotion. Nach Abtrocknung nun die Durchführung des eigentlichen Verbandwechsel.

Anschließend nun Pflege der Haut. Allpresan hier für mich das Mittel der Wahl. Es zieht schnell ein. Seit gut einem Jahr nun gebe ich dem Allpresan Pflegeschaum 3 bis 4 Tropfen Soliform 21 (Kräutertropfen) hinzu.

Soliform 21 ist ein altbewährtes naturreines Hausmittel zur natürlichen Körper- und Gesundheitspflege. Bestehend aus 21 sorgfältig abgestimmten ätherischen Kräuterölen. Unter anderem Entzündungshemmend.

Angenehmer Geruch, den die Patienten mögen runden das ganze ab. Ich bin sehr zufrieden.

Aus diesem Grund gebe ich hier diese Empfehlung ab. Es ist nicht nur wichtig die Wunde gut zu versorgen, das übrige muss es auch sein.

Informationen unter soliform.de

Man benötigt Dunkelheit…

Eckart.Schuster No Comments

Nun, wie eine Wunde sieht das nicht mehr aus. Optimale Voraussetzung, Dunkelheit und das Fluoreszierende sichere violette Licht lassen so ein “Kunstwerk” entstehen.
Das Ergebnis: wenn jemand zentral in der Wunde einen Abstrich genommen hätte, er hätte einen Negativen Bescheid vom Labor erhalten. Kein Nachweis….
Anders bei Probeentnahme, wenn mehr zum Wundrand: bei 2 bis 4 Uhr, 6 bis 7 Uhr und 11 Uhr der Abstrich genommen worden wäre. Richtig, überall wo rote Fluoreszenz.

Interpretation bei auftreten von Bakterien die durch rote Fluoreszenz entdeckt werden:
Das KÖNNEN sein: Staphylococcus aureus, MRSA, Enterobacter cloacae und Enerococcus faecalis
Proteus mirablis, Klebsielle pneumoniae, Escheria coli, Beta-hemolytic Streptococci (Group B),
Coagulese-negative Staphylococci ( e.g.S.lugdunensis)

Das KÖNNEN sein, der Abstrich gibt aus welche/r. Was mir nämlich auffällt. Seit dem ich nun diese Bilder (bei jedem Verbandwechsel) anfertige und natürlich in die Dokumentation einfließen lasse. Seit dem achten die Mitarbeiter der Pflegedienste verstärkt auf die Hygienischen Maßnahmen. Auch gut!

MOLECULIGHT i:X Bildgebungsgerät

Eckart.Schuster No Comments

Information: Das MolecuLight i:X™-Bildgebungsgerät ist von Health Canada (Medical Licencse # 95784) zugelassen und trägt die CE-Kennzeichnung (Zertifikat Nr. G1160292355002) zum Vertrieb in der Europäischen Union.

Durch die Nutzung des Fluoreszenzprinzips emittiert MolecuLight i:X sicheres violettes Licht, das zur Fluoreszenz von Bakterien ≥ 104 CFU / g führt.2

Visualisierung von fluoreszierenden Bakterien in Echtzeit

Sofortige Lokalisation von potentiell schädlichen Mengen von fluoreszierenden Bakterien2
Fundiertes Wunddébridement und Reinigung2,3,4
Optimierung der Wundbettpräparation vor Behandlungsbeginn5
Fundierte Probenahme und Biopsie2, 6-8
Unterstützt eine verantwortungsvollere Antibiotika-Entscheidungsfindung und -Auswahl8,9
Verbesserte Patientenaufklärung und -einbindung3,4
Bakterien erscheinen im Bild rot. (Pseudomonas aeruginosa würde, falls vorhanden, Cyan farbend erscheinen)

Quelle: http://www.smith-nephew.com/deutschland/fachgebiete/wundmanagement/moleculight-ix/ mit Stand vom: 18.03.2018

Ich habe es nun im Einsatz. Endlich einen unserer größten “Feinde” auf der Wunde sehen zu können finde ich sehr gut. Denn: das Risiko welches ich kenne, ist kein Risiko mehr. Damit lässt sich umgehen. Bakterien werden immer auf einer chronischen Wunde zu finden sein. Auch nach gründlicher Reinigung mit diversen Wundspüllösungen. Wir müssen uns also nicht um zu wenige Bakterien auf der Wunde sorgen – aber um zu viele!

Hier ein Beispiel. Die Wunde und Umgebung sieht doch absolut sauber aus. Keine Anzeichen einer Infektion.

Aufnahme unter normalen Licht. Sieht “sauber” aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie man aber unter violetten Licht nun sieht, der Organismus hat hier schon ganz schön zu kämpfen.

Es werden Bakterien die durch rote Fluoreszenz entdeckt:
Das sind: Staphylococcus aureus, MRSA, Enterobacter cloacae und Enerococcus faecalis
Proteus mirablis, Klebsielle pneumoniae, Escheria coli, Beta-hemolytic Streptococci (Group B),
Coagulese-negative Staphylococci ( e.g.S.lugdunensis)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich stehe jetzt erst am Anfang mit dem Umgang dieses guten Hilfsmittels und werde zu gegebener Zeit meine Erfahrungen im Umgang hier berichten.

Tesla im Winter, Erfahrungsbericht

Eckart.Schuster No Comments

Die Reichweite meines Tesla war im Winter absolut ausreichend. Es gab keinen Tag der “Arbeitsverweigerung”

Meine Erkenntnis: man sollte die Zeit für das Betanken eines “Verbrenner” mit der benötigten Ladezeit des E-Auto NICHT vergleichen. Wenn, dann das persönliche Zeitmanagement für obige Vorgänge. Was meine ich damit. Beispiel:

Ich fahre zwischen 6 und 7 Tausend Kilometer im Monat. Bis August 2017 fuhr ich einen Rexton Execute, 10 Monate/Neuwagen. Schönes Auto. Im Schnitt aller 900 Km war Tanken “angesagt”. Dabei mussten Preisvergleiche vorab durchgeführt werden und auch mal abends extra los. Immerhin gab ich bis zu 600 Euro für den Dieselkraftstoff aus. Laut Spritmonitor tankte ich in den 10 Monaten 87 mal. Auf das Jahr also gerundete 104 mal. Als benötigte Zeit für einen Tankvorgang kann man gute 10 Minuten veranschlagen. Somit 1040 Minuten im Jahr für das betanken. Dabei kann man nebenbei noch die Frontscheibe säubern. Ein Entfernen vom Auto ist nicht drin.

Jetzt lade ich den Tesla Nachts in der “Garage”. Immer sodass ich morgens die Energie habe, die ich für den Tag benötige. Das können 200 bis 300 Kilometer schon mal sein. Zuzüglich wird noch eine “Reserve” dazu geladen. Während des Ladens schlafe ich ganz entspannt und somit habe ich im Arbeitsalltag eine “Belastung bezüglich der Kraftstoff/Energie zufuhr des Tesla” von 0 Minuten.

Auf Fahrten über 300 Kilometer (ohne Lademöglichkeit am Zielort) sind Pausen ein zu planen. Und da dauert die Fahrt jetzt länger als mit dem Verbrenner. Ich berichtete. Im Schnitt werden 30 Minuten benötigt.

Mit dem Tesla fahre ich deutlich schneller als mit dem Rexton. Nach gut 300 Kilometer Fahrt kann man, sollte man, eine Pause einlegen. Reisen – nicht Rasen! Die Pausen für Mensch und Haustier eingeplant sollten halt nun so geplant sein, das auch der Tesla seinen Strom bekommt. Denn ein EXTRA Anhalten für TANKEN fällt beim E-Auto schlicht und einfach weg. Und daher kann man Tanken und Laden nicht miteinander vergleichen. Die Frage könnte lauten: wie oft musst Du eine Pause einlegen?

Und hier muss nun noch erwähnt werden: wenn mir jemand an der Tankstelle angeboten hätte, bleibe 30 Minuten mit Deinem Fahrzeug hier, egal ob Du Geld aus gibst oder nicht – die Tankfüllung kostet Dir nichts. Ich denke, viele wären 30 Minuten geblieben.
Beim Laden des Tesla am SuC ist es so. Es entstehen mir keine Kosten. Ich fahre nach Sardinien und es entstehen keine Kosten bis dahin. Fast 2000 Kilometer eine Tour. Da kann man doch mal Pause machen.

UND:

Aufgrund der nun drohenden Fahrverbote (auch in Hannover) sehe ich mich in meiner Entscheidung des Umstieges bestätigt.

Energie ist wichtig. Ob nun bei der Wundheilung oder dem vorwärts kommen mittels Tesla.

Eckart.Schuster No Comments

Schauen wir uns erst mal den Mensch an. Für die Wundheilung unerlässlich sind:

Proteine (Eiweisse). Sie sind die Grundbausteine im menschlichen Körper. Da der menschliche Organismus ist nicht in der Lage Eiweisse selbst herzustellen. Müssen also schlichtweg gegessen werden.
Die Proteine werden für die Funktionsfähigkeit des gesamten Körpers benötigt. Sie führen sehr vielfältige Aufgaben aus, die für den Organismus von grosser Bedeutung sind. Proteine stellen unter anderem das Stützwerk der Zellen und des Zwischenzellmaterials dar. Einfluss haben Proteine auch auf das Muskelwachstum. Mit ihren Bausteinen bilden sie die Muskeln. Aber auch Bänder und Bindegewebe können ohne sie nicht funktionieren.
Zudem ist der Körper nur mit einer ausreichenden Zufuhr an Proteinen in der Lage, bestimmte Stoffe im Blut und durch die Membranen zu transportieren und schliesslich im Körper zu speichern.

Vitamin C ist unerlässlich: Es unterstützt das körpereigene Immunsystem, indem es unter anderem die Bildung von wichtigen Antikörpern fördert. Die direkte Bekämpfung von Bakterien im Körper erfolgt durch weiße Blutkörperchen, welche dabei eine große Menge des Vitamins verbrauchen. Darüber hinaus wirkt es als Antioxidans und dient damit der Eliminierung von freien Radikalen im Körper und somit dem Schutz von Blutgefäßen und Organen. Auch beim Abbau von Stress und der Bildung von Kollagen, welches für die Haut und das Bindegewebe benötigt wird, ist das Vitamin notwendig.

B-Vitamine für Nerven, Blutfettwerte und Vitalität
Die Vitamine der B-Familie sind essentiell für unser Wohlbefinden und für unsere Gesundheit. Sie sind entscheidend für alle Phasen und Formen der Energieproduktion in unserem Stoffwechsel. Jede einzelne Zelle ist vom Vorhandensein ausreichender B-Vitamine abhängig. Die Wirkungen aller B-Vitamine überschneiden sich, ergänzen sich und sind miteinander verwoben.

Zink: Das Spurenelement spielt für unseren Stoffwechsel eine wichtige Rolle, denn es ist Bestandteil von über 200 Enzymen. Unter anderem ist das Spurenelement am Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel beteiligt.

Vitamin A : Beteiligt an der Synthese von Kollagen (wichtigster Faserbestandteil der Haut)

Vitamin E : Stabilisierung der Zellmembran. Antioxidans

Vitamin K : Unerlässlich für die Blutgerinnung

Eisen: Baustein von Hämoglobin = Sauerstofftransport

Kupfer: Unterstützt die Eisen Verwertung

Selen: Bestandteil von wichtigen Enzymen und Proteinen. Antioxidans

Fazit: man sollte bewusst einkaufen und seine Nahrung zusammenstellen bzw. stellen lassen. Mit nur einem “Süppchen” ist es nicht getan. Mit der Nahrungsaufnahme stellt jeder selbst die Weichen für eine Optimale Wundheilung.

Einem Tesla müssen wir nun nicht mit oben genannten kommen. Er benötigt schlicht und einfach Strom aus der Steckdose. Mein Tesla hat eine 75 KW große Batterie und wenn ich den Strom nun aus der einfachen Haushaltssteckdose beziehen würde, ja das würde dann so runde 35 Stunden dauern. Zu lange um alle Patienten jeden Tag besuchen zu können. “Kraftstrom” = eine 11 KW Leitung ist da schon weit besser. Abends in der Garage den Tesla angeschlossen ist er Morgens aufgeladen. Die Empfehlung lautet für das tägliche laden 80% der Kapazität aus zu nutzen. Anders ausgedrückt: gute 400 Kilometer Reichweite. Die reichen auch “dicke” um den gesamten Arbeitstag mit dieser Strom Ladung aus zu kommen. So meine Erfahrung nach einem Monat und es waren alle benötigten Strecken in der Region enthalten. Also teilweise bis 300 Km Tagestour und ich hatte noch mindestens 50 Km Reichweite. Geht es in andere Bundesländer, so stehen sogenannte Supercharger gut positioniert am “Wegesrand” der Autobahnen. Innerhalb einer halben Stunde hat die Batterie wieder Kraft für gute 300 Kilometer. 30 Minuten um mal einen happen Essen/Trinken, auf das WC, sich mit den Hunden die Beine vertreten…also langweilig wird einem nicht. Nicht zu vergessen die doch Interessanten Gespräche mit anderen Tesla Fahrern.
Da auf dem großen Touchbildschirm man sich die Stationen anzeigen lassen kann, inklusive aktueller Belegung gibt es (gab es bisher) keine Wartezeiten an den Ladestationen. Dabei werden alle Stationen angezeigt die man erreichen kann.

Gemeinsames? Ja! Wie bei der Nahrungsaufnahme sollte man auch bei der Stromaufnahme doch darauf achten, Qualität zu wählen bzw. aus was der Strom gewonnen wird. Zuhause beziehen wir zu 100% Ökostrom und somit nicht aus Kohle oder Atom gewonnen.

Wie sich das ganze auf der Langstrecke ist? Ja das kann jeder auf Ciao-bella-sardegna.de nachlesen. Ab dem 29.09.2017. Ich freue mich schon riesig! Und die Frage: “was wenn kein Supercharger in der Nähe ist (?) beantwortet sich dann auch. Denn noch wird er auf Sardinien in Olbia gebaut. Viel zu weit weg um mal eben von der Westküste…..Ich bin gespannt.

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